GPRS – Urvater mobiler Kommunikation

GPRS ist eine Abkürzung für General Packet Radio Service und basiert auf dem GSM-Netz. Der Vorbote von UMTS ermöglicht realistische Datenraten von bis zu 53,6 kbit/s.

Die Technologie der „zweiten Generation (2G)“ bezeichnet einen Standard zur Übertragung von Daten über das Mobilfunknetz. Allerdings unterscheidet sich GPRS bei der Art der Übertragung erheblich von anderen Vermittlungsdiensten. So werden die Informationen, welche übertragen werden sollen, zunächst in kleine Pakete zerlegt. Anschließend werden die Pakete versendet. Sind sie beim Empfänger angekommen, werden sie wieder zusammengesetzt.

Der Vorteil dieser Art der Datenübertragung liegt darin, dass die optimale Bandbreite im Handynetz ausgenutzt wird. Ein weiterer Vorteil gegenüber anderen Vermittlungsdiensten besteht darin, dass nur dann das GPRS-Netz belastet wird, wenn ein Paket versendet wird. Bei verbindungsorientierten Diensten muss die Verbindung über die gesamte Zeit bestehen bleiben. Aus diesem Grund macht erst GPRS die heutige konventionelle Abrechnung über das verbrauchte Datenvolumen möglich.

Im Gegensatz zu HSDPA oder UMTS bietet GPRS eine nahezu hundertprozentige Flächendeckung. Sollte man also in Gegenden unterwegs sein, wo keine schnellere Verbindung möglich ist, wird automatisch in das GPRS-Netz umgeschaltet. Dies geschieht transparent, also ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekommt. GPRS kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn eine besonders stabile und sichere Verbindung benötigt wird und die Geschwindigkeit eher unbedeutend ist. Heutzutage bietet nahezu jedes Handy eine GPRS-Funktion.

Siehe auch den Lexikon-Artikel zu „2G„!

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