Was ist 2G?

Das Mobilfunknetz von 2G (2. Generation) basiert auf den Netzen von GSM (Global System for Mobile Communications). GSM bezeichnet dabei einen Standard für volldigitale Mobilfunknetze. In der Regel wird GSM vor allem für Telefonie genutzt. Daneben wird es aber auch zur Datenübertragung und für Kurzmitteilungen (SMS) verwendet. 2G erlaubt Datenübertragungsraten von bis zu 220 kbit/s bei EDGE. Ansonsten sind maximal 55 kbit/s bei GPRS möglich.

GSM ist der Nachfolger der analogen Systeme, wie z.B. das A-Netz, B-Netz oder C-Netz. 2G ist der meist verbreiteteste Mobilfunkstandard auf der Welt. GSM wurde im Jahr 1992 eingeführt und führte sehr schnell zu einer Verbreitung von Mobiltelefonen. Ziel war es, die Mobilität von Telefonsystemen weiter voranzutreiben und auszubauen.

Heutzutage wird GSM in rund 200 Ländern und 670 GSM-Mobilfunknetzen als Mobilfunk-Standard benutzt. Das entspricht einem Marktanteil von ca. 78 Prozent.

Die Reichweite ist je nach Geländeprofil und Umgebung unterschiedlich – maximal sind in etwa 35 km mit GSM erreichbar. Aufgrund der Dämpfung durch Gebäude beträgt der Radius in Städten jedoch nur wenige hundert Meter. Durch spezielle Tricks kann die Reichweite erhöht werden (z.B. in Küstenregionen). Dies geht allerdings mit einer geringeren Kapazität einher.

Mehr dazu auch im Lexikon: „GPRS“ und „EDGE„!

Der Unterschied zwischen 2G und 3G wird in diesem Video hier ganz gut erklärt (englisch):

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