Wird das iPhone X für Apple zum Flop?

Das iPhone X verkauft sich nicht so gut wie erwartet. Mehrere Analysten gehen in den kommenden Monaten von noch schlechteren Verkaufszahlen aus. So haben die Investmentbanken JPMorgan und die Citigroup ihre Prognosen für das erste und zweite Quartal 2018 gesenkt. Eine Studie zeigt auf, warum sich das Smartphone so schlecht verkauft.

Das iPhone X sollte der große Kassenschlager werden, doch nun droht das Gerät für Apple zum Flop zu werden. Das Smartphone verkauft sich nicht unbedingt schlecht, jedoch bei weitem nicht so gut wie erwartet. Besonders seit Jahresbeginn gehen die Verkaufszahlen immer mehr zurück. Dies führt dazu, dass verschiedene Analysten ihre Prognosen für das erste und zweite Quartal 2018 senken. Die Investmentbank JPMorgan zum Beispiel hat die Absatzprognose für das iPhone X letzte Woche reduziert. Ende 2017 ging man noch davon aus, dass Apple 40 Millionen Exemplare eines Jubiläum-Smartphones verkauft. Nun nennen die Banken nur noch Verkaufszahlen von 15 Millionen für Q1/2018. Im zweiten Quartal sollen die Verkäufe des iPhone nur bei 10 Millionen liegen.

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Das iPhone X verkauft sich schlecht (Bildquelle: Apple)

Noch schlechter fällt die Prognose der Citigroup aus. In diesem Quartal erwartet man einen Verkauf von 14 Millionen Exemplaren, in Q2/2018 sollen es nur 7 Millionen sein. Doch warum verkauft sich das Smartphone so schlecht? Das wollte die Investmentbank Piper Jaffray wissen und befragte 1500 Apple-Nutzer. Der hohe Preis für das iPhone X ist ein Grund für die Kaufzurückhaltung, geben 31 Prozent an. Diese Antwort überrascht nicht wirklich. Doch es gibt noch einen weiteren Grund: 41 Prozent der Nutzer sind mit ihren aktuellen iPhone zufrieden und sehen so keinen Grund auf ein neueres Modell umzusteigen.

Schlechte Verkaufszahlen sind auch für Samsung ein Problem

Die schlechten Verkaufszahlen beim Jubiläums-Smartphone stellen nicht nur für Apple ein Problem dar. Samsung als großer Zulieferer bleibt aktuell auf seinen OLED-Panels sitzen. Der südkoreanische Konzern ging von guten Verkaufszahlen beim iPhone X aus und hat im letzten Jahr 12,6 Mrd. Dollar in Fertigungskapazitäten investiert. Für das erste Quartal 2018 plante man mit einer Produktion von 40 bis 45 Millionen Panels. Ende Januar 2018 informierte Apple dann seinen Zulieferer, dass man in Q1/2018 nur 20 Millionen Exemplare braucht. Bei Samsung hofft man nun auf Bestellungen von OLED-Displays aus China.

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Comments
  • Genelec
    Antworten

    Blödsinn..

    Apple schmeisst nicht gleichzeitig verschiedenes auf den Markt um sich selbst zu kanibalisieren – um dann runzuheulen , das es weniger wird.

    Weniger X- Mehr anderes .
    Entscheidet Apple umüberlegt : Nein !

    So what !?

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