Vodafone: 258.000 neue Vertragskunden im Mobilfunk

Vodafone ist gut ins neue Geschäftsjahr gestartet. Zwischen April und Juni könnte der Netzbetreiber in Deutschland 258.000 neuen Vertragskunden im Mobilfunk gewinnen. Im Mobilfunkgeschäft wächst das Unternehmen so gut wie seit fünf Jahren nicht mehr. Der Netzbetreiber hat im Juni so viele LTE-Stationen ans Netz genommen wie nie zuvor.

Für Vodafone beginnt das Geschäftsjahr immer im April. Der Netzbetreiber hat nun die Zahlen für sein erstes Quartal vorgelegt und spricht von einem erfolgreichen Start ins neue Geschäftsjahr. Zwischen April und Juni konnte der Konzern in Deutschland 258.000 neue Vertragskunden gewinnen. CEO Hannes Ametsreiter spricht davon, dass Vodafone im Mobilfunkgeschäft so stark wie seit fünf Jahren nicht mehr gewachsen ist. Die Zahl der aktiven SIM-Karten lag Ende Juni 2018 bei 46,5 Millionen.

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Ametsreiter ist mit den Zahlen zufrieden (Bildquelle: Vodafone)

Im Prepaid-Bereich muss der Netzbetreiber einen kleinen Rückschlag hinnehmen und verliert Kunden. Dieser Rückgang basiert auf der Ausbuchung inaktiver Karten. Dazu sind Prepaid-Karten mit der Einführung der Ausweißpflicht (Juli 2017) bei den Kunden nicht mehr so beliebt. Bei Vodafone scheint man über diese Entwicklung nicht traurig zu sein und begrüßt in der Pressemitteilung den höheren Anteil „werthaltiger Karten“. Wir wollen einmal einen näheren Blick auf die Kundenzahlen von Vodafone werfen.

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Der Netzbetreiber spricht von 46,5 Millionen aktiven SIM-Karten. Bei den Mobilfunk-Karten entfällt ein bestimmter Anteil auf Maschinen (Internet der Dinge) und die Service-Provider (MNVO). Vodafone selber hat 29,86 Millionen Kunden, davon handelt es sich um 17,71 Millionen Vertragskunden. Beim Düsseldorfer Netzbetreiber ist der Anteil an M2M-Karten recht hoch. Zum Vergleich: Heute stellte auch o2 seine Quartalszahlen vor. Telefónica Deutschland spricht im Bericht von 42,96 Millionen oder alternativ 45,20 Million (mit inaktiven Prepaid-Kunden) Mobilfunkanschlüssen.

Jede drei Stunden geht eine LTE-Station in Betrieb

Vodafone betont dazu in der Pressemitteilung, dass man in Juni 2018 so viele LTE-Stationen an Netz genommen hätte wie nie zuvor. Statistisch gesehen geht jede drei Stunden eine 4G-Basisstation in Betrieb. Weiterhin fokussiert das Unternehmen seit Juni den Ausbau von Autobahnen und ICE-Strecken. Die deutschen Netzbetreiber müssen bis Ende 2019 die ICE-Strecken und Autobahnen mit 4G ausbauen, so sehen es die Versorgungsverpflichtungen der Netzbetreiber aus der Frequenzauktion von 2015 vor.

(Bildquelle Beitragsbild: Vodafone)

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