Vodafone-Tochter otelo startet mit zwei LTE-Tarifen

Die Vodafone-Tochter otelo ist heute wie erwartet mit LTE gestartet. Es stehen zwei 4G-Tarife mit bis zu 50 Mbit/s gegen einen Aufpreis von 5 Euro zur Auswahl. Es gibt noch weitere Änderungen. Der Discounter halbiert bei drei von vier 3G-Tarifen die Übertragungsrate von bis zu 42,2 Mbit/s auf bis zu 21,1 Mbit/s.

In den letzten Tagen gab es immer wieder Gerüchte um den LTE-Start von otelo. Wie erwartet, bietet die Vodafone-Tochter seit heute zwei 4G-Tarife. Bei der Allnet-Flat Classic (19,99 Euro monatlich mit 5 GB) und Max (29,99 Euro monatlich mit 8 GB) können Kunden eine Highspeed Option für 5 Euro pro Monat hinzu buchen. Sie surfen dann mit bis zu 50 Mbit/s im 4G-Netz von Vodafone. Die Tarife Basic und Go bieten keine Highspeed-Option. Auf der Internetseite von otelo kann man nichts von LTE lesen, es ist nur von Highspeed und bis zu 50 Mbit/s die Rede. In der Leistungsbeschreibung findet man den Hinweis: „Die Nutzung der Highspeed-Option erfordert ein geeignetes 4G-fähiges Mobilfunkendgerät.“ Beim Discounter wirbt man so nicht offensiv für LTE.

Es gibt noch weitere Änderungen bei otelo. Drei von vier 3G-Tarifen bieten nur noch eine Übertragungsrate von bis zu 21,1 Mbit/s statt 42,2 Mbit/s. Die Speedanpassung betrifft nur Neuverträge, für Bestandskunden der Vodafone-Tochter ändert sich nichts. Unterm Strich gibt es bei otelo also bei zwei Tarifen LTE gegen Aufpreis, bei drei Tarifen wird im Gegenzug die Übertragungsrate gedrosselt. Als die ersten Gerüchte vom 4G-Start von otelo aufkamen, hatten sich viele Kunden sicherlich mehr erhofft.


LTE mit bis zu 50 Mbit/s


Wer mit wirklicher Highspeed (mit bis zu 500 Mbit/s) surfen möchte, muss sich letztendlich für einen 4G-Tarif direkt bei Vodafone entscheiden.

Vodafone reagiert auf die Telekom

Nach der Deutschen Telekom öffnet nun auch Vodafone sein LTE-Netz für einen Anbieter. Aktuell surfen nur otelo-Kunden mit 4G-Netz des Düsseldorfer Netzbetreibers. Ob weitere Mobilfunkdiscounter folgen, ist unklar. Wichtig ist, es kommt Bewegung auf den deutschen Mobilfunkmarkt. Noch vor einigen Monaten hieß es, Telekom und Vodafone seien nicht bereit, ihr LTE-Netz für andere Anbieter zu öffnen. Diese Tabu wurde im März 2018 das erste Mal gebrochen. Congstar, Klarmobil, Mobilcom-Debitel, Sparhandy und nun auch otelo ermöglichen das Surfen mit LTE in gut ausgebauten Mobilfunknetzen.

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