Vodafone Pass: Zero-Rating-Angebot ab Oktober

Am 26. Oktober startet Vodafone Pass. Das Zero-Rating-Angebot ist die Antwort auf StreamOn der Deutschen Telekom. Das Angebot des Düsseldorfer Netzbetreibers ist etwas anders strukturiert als beim Konkurrenten. Der Kunde kann bei den neuen RED- und Young-Tarifen zwischen vier Pässen (Chat, Social, Musik und Video) wählen.

Vodafone Pass heißt die Antwort des Düsseldorfer Netzbetreibers auf StreamOn der Telekom. Am 26. Oktober starten die neuen RED- und Young-Tarife. Neukunden können aus vier Pässen wählen. Zur Auswahl stehen ein Pass für Chat, Social, Musik und Video. Die überarbeiteten LTE-Tarife bieten einen Zero-Rating-Dienst. Das Mobilfunkunternehmen arbeitet mit verschiedenen Partnern zusammen. Wer sich bei Vodafone-Pass zum Beispiel für die Option Social entscheidet, kann Facebook, Twitter, Pinterest und Instagram ohne Datenverbrauch nutzen. Bei Chat-Pass kann man zum Beispiel WhatsApp oder den Facebook Messenger nutzen, ohne dass Inklusivvolumen verbraucht wird. In diesen zwei Punkten unterscheidet sich das Angebot von Vodafone zu StreamOn.

Für die meisten Nutzer dürfte der Musik- und Video-Pass von Interesse sein, schließlich verbraucht man mit Streaming das meiste Volumen. Doch gerade hier fehlt es noch an einigen attraktiven Partner. So sind Youtube und Spotify noch nicht an Bord. Es dauert jedoch noch einen Monat, bis die LTE-Tarife mit Vodafone Pass starten. Bei den Partnern dürfte sich noch etwas tun. Der Düsseldorfer Netzbetreiber betont wie die Telekom, dass das Zero-Rating-Angebot grundsätzlich allen Anbieter zur Kooperation offensteht. Es gibt bereits ein Partner-Portal für Interessenten.

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Wie funktioniert nun Vodafone-Pass? Ab dem 27. Oktober können Neukunden und Kunden mit Vertragsverlängerung die neuen RED- und Young-Tarife buchen. Bei der Buchung entscheidet sich der Kunden für einen der vier Pässe. Ein zweiter Pass kostet 5 Euro monatlich, für die Video-Option werden 10 Euro pro Monat fällig. Dazu kann man den Video-Pass erst ab RED M buchen. Bei der Variante M (4 GB) fällt eine monatliche Grundgebühr von 44,99 Euro an. Der günstigste Tarif RED S kostet ab Oktober 34,99 Euro pro Monat. Hat man sein Datenvolumen verbraucht, werden auch die Chat, Social, Musik oder Video-Inhalte gedrosselt. Man ist übrigens nicht über zwei Jahre an seinen gewählten Vodafone-Pass gebunden. Ab Januar 2018 kann man jeden Monat zwischen den vier Optionen wählen.

Verstößt der Vodafone Pass gegen die Netzneutralität?

Auch hier dürfte sich wieder die Frage stellen, ob das Zero-Rating-Angebot des Düsseldorfer Netzbetreibers gegen die Netzneutralität verstößt. Die Bundesnetzagentur prüft mittlerweile seit einigen Monaten StreamOn der Deutschen Telekom, eine Entscheidung ist bisher nicht gefallen. Nun dürfte eine Entscheidung der Regulierungsbehörde noch mehr Gewicht bekommen, denn auch der Vodafone Pass wäre zumindest indirekt von der Entscheidung der Bundesnetzagentur betroffen.

Sollten die Zero-Rating-Angebote nicht gegen die Netzneutralität verstoßen, wirkt sich dies maßgeblich auf die deutschen Mobilfunk-Tarife aus. Die Netzbetreiber werden in Zukunft mit einer gewissen Anzahl von Partner zusammenarbeiten. Diese Dienste kann man ohne Verbrauch des Volumens nutzen. LTE-Tarife mit großen Inklusivvolumen oder echte Flatrates wie in anderen Ländern dürfte es nicht mehr geben. Diese Entwicklung muss man durchaus kritisch betrachten.

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