Vodafone plant LTE-Basisstation auf dem Mond

Vodafone wird im kommenden Jahr die erste LTE-Basisstation auf dem Mond errichten. Das 4G-Netz soll die Kommunikation mit der Erde gewährleisten. Die Mondmission findet zusammen mit PT Scientists und Audi statt. Die Pläne zur privaten Mondlandung erinnerte heute PT Scientist genau 45 Jahre nach der letzten Mission von Apollo 17.

Am 07. Dezember 1972 startete mit Apollo 17 die letzte bemannte Mission zum Mond. Daran erinnert das deutsche Startup PT Scientists und plant nach 45 Jahren die nächste Mondmission in Kooperation mit Vodafone und Audi. Der Düsseldorfer Netzbetreiber soll die erste LTE-Basisstation auf dem Mond errichten, Audi stellt zwei Lunar Quattro Rover zur Verfügung. Das Landemodul ALINA der unbemannten Mission ist mit LTE von Vodafone ausgestattet und wird dadurch zur ersten 4G-Basisstation, die eine Verbindung zur Erde herstellt. Ebenso sind die Rover-Fahrzeuge über die Mobilfunktechnologie verbunden. Über LTE werden hochauflösende Bilder an die Erde gesendet.

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Hannes Ametsreiter mit dem Mond-Rover auf der CeBIT 2017 (Bildquelle: Vodafone)

4G ist besonders energiesparend und laut PT Scientists damit eine ideale Technologie für die Mondmission. Schwierigkeiten mit der Energie, ein großes Problem bei früheren Mondmissionen, sollen so der Vergangenheit angehören. Die Pläne für die Mondmission von PT Scientists in Kooperation mit Vodafone und Audi sind nicht neu. Bereits im März 2017 wurden die Pläne bekannt. Auf der CeBIT in Hannover präsentierte der Netzbetreiber den Lunar Quattro Rover und informierte über die geplante Mission. Im März 2017 wurde bekannt, dass die unbemannte Mondmission im Jahr 2018 starten und 14 Tage dauern soll. Auch ein NASA Projekt, welches das Pflanzenwachstum auf dem Mond erforschen soll, steht auf dem Plan. Der Rover soll bei allen Projekten über 4G kontinuierlich Bilder an die Erde schicken.

LTE an ungewöhnlichen Orten

4G auf dem Mond dürfte für Vodafone vor allem ein Prestige-Projekt sein. Der Netzbetreiber möchte zeigen, was technisch möglich ist. LTE an ungewöhnlichen Orten ist nicht völlig neu. Im Juli 2013 errichtete zum Beispiel Huawei zusammen mit China Mobile einen Funkmast auf dem Mount Everest. Die Basisstation befindet sich am Basecamp auf 5200 Meter Höhe. Um die Qualität des LTE-Netzes zu demonstrieren, wurde eine Feier mit rund 200 geladenen Gästen live in HD-Qualität übertragen. Damals fragten sich viele Nutzer, wozu man 4G auf dem Mount Everest braucht. Schnell machten Witze die Runde, ob der Yeti LTE braucht?

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Nun kann man ebenso die Frage stellen, ob Vodafone bereits die Preise für LTE auf dem Mond genannt hat. Böse Zungen werden nun sagen: Der Netzbetreiber kann sich bei der Preisgestaltung an den deutschen Mondpreisen orientieren.

(Bildquelle Beitragsbild: Vodafone)

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