Telekom verspricht 3200 neue LTE-Standorte bis Ende 2019

Bis Ende 2019 möchte die Deutsche Telekom 3200 neue LTE-Standorte errichten und eine 4G-Abdeckung von 98 Prozent bieten. Diese Ziele nannte Timotheus Höttges auf der Jahreshauptversammlung des Netzbetreibers in Bonn. Zugleich warnte er vor einer teuren 5G-Auktion.

Heute fand die Jahreshauptversammlung der Deutschen Telekom in Bonn statt. Die Rede des Vorstandvorsitzenden Timotheus Höttges wurde mit viel Aufmerksamkeit verfolgt. Laut dem Telekom-Chef hat der Netzbetreiber im letzten Jahr insgesamt 5,4 Mrd. Euro in Netze und Rechenzentren investiert. Anhand vom Mobilfunk erläuterte er die Investitionsbereitschaft des Unternehmens. In diesem Jahr wolle man 1200 neue LTE-Standorte errichten, 2019 kommen 2000 neue Standorte hinzu. Bis zum Ende des Jahres 2018 strebt die Deutsche Telekom eine LTE-Netzabdeckung von 95 Prozent (nach Bevölkerung) an. Auch für das Festnetz nannte der Netzbetreiber Zahlen. 26 Millionen Haushalte können heute bereits mit bis zu 100 Mbit/s surfen, 15 Millionen Haushalten biete man eine Übertragungsrate von bis zu 250 Mbit/s.

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Timotheus Höttges auf der Jahreshauptversammlung in Bonn (Bildquelle: Deutsche Telekom)

Im Verlauf seiner Rede kam Tim Höttges auch auf den 4G-Nachfolger zu sprechen. Der Telekom-Chef warnt vor einer teuren Versteigerung: „Die Frequenzauktion in Deutschland startet bald. Wir werben hier für Weitsicht. Wir können jeden Euro nur einmal ausgeben.Entweder für Spektrum. Oder für den Ausbau des Netzes. Mein Vorschlag wäre: für den Ausbau.“ Ob dieser Appell von der Politik gehört wird, ist fraglich. Die Große Koalition plant in den kommenden Jahren Investitionen von 10 bis 12 Mrd. Euro in die Gigabit-Netze. Das Geld für diesen Netzausbau soll im Idealfall komplett aus den Erlösen der 5G-Auktion kommen.

Höttges schwört die Aktionäre auf die Digitalisierung Deutschlands ein

Am Ende seiner Rede sprach der Telekom-Chef über die Digitalisierung in Deutschland und beschwor die zahlreichen Möglichkeiten. Geradezu pathetisch klangen die abschließenden Worte: „Die Digitalisierung gleicht einem Meer der Möglichkeiten. Es ist kraftvoll. Es ist unendlich. Es ist einladend. Die größte Herausforderung ist vielleicht die: unter den vielen Möglichkeiten die jeweils richtige zu finden. Die Telekom ist auf diesem Meer darum mit einem klaren Kompass unterwegs.“ Bei allem Tun des Netzbetreibers stehe immer der Kunde im Vordergrund.

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(Bildquelle Beitragsbild: Deutsche Telekom)

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