Telekom StreamOn: Nur drei neue Radiosender im April 2019

StreamOn der Telekom bietet im April 2019 neue Partner. Die Zahl der Neuzugänge ist überschaubar, es kommen drei Radiosender hinzu. Im Bereich Streaming und bei den Spielen tut sich nichts. Der Netzbetreiber sollte das Zero Rating Angebot Ende März anpassen, doch das OVG hat den Bescheid der Bundesnetzagentur ausgesetzt.

Ein neuer Monat und es gibt neue Partner bei StreamOn der Deutschen Telekom. Im April 2019 kommen nur die Radiosender Classic Rock Radio, Headspace und Radio Salü dazu. Bei den Videopartnern und Games vermeldet der Netzbetreiber keine Neuzugänge. StreamOn hat mittlerweile über 350 Partner und fast alle großen Namen sind vertreten. Kunden vermissen aktuell noch Google Play Music, YouTube Music und Twitch.

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StreamOn besteht im April 2019 zwei Jahre (Bildquelle: Deutsche Telekom)

Die Telekom sollte StreamOn Ende März 2019 anpassen. Das Oberlandesgericht hat jedoch einen Bescheid der Bundesnetzagentur in einer Zwischenentscheidung ausgesetzt. Das Gericht begründete den Schritt wie folgt: Eine Anpassung des Zero Rating Angebots könnte einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden für das Unternehmen bedeuten. Nun müssen wir die Entscheidung des Oberlandesgerichts Münster abwarten, ein Urteil dürfte in einigen Monaten folgen. Nach der Entscheidung des OVG ist mehr kein Einspruch mehr möglich. Sollte das Gericht in Münster wie das Verwaltungsgericht Köln entscheiden, muss die Telekom das Zero Rating Angebot anpassen.

StreamOn wird zwei Jahre alt

Im April 2019 besteht das Zero Rating Angebot zwei Jahre. Die Deutsche Telekom hat StreamOn im April 2017 eingeführt und sprach von einer Revolution im Mobilfunk.  Ob es sich wirklich um eine Revolution handelt, darüber lässt sich sicherlich streiten. Fakt ist jedoch, dass viele Kunden das Zero Rating Angebot des Netzbetreibers gerne nutzen. Ende November 2018 sprach der Konzern von 1,7 Millionen StreamOn-Kunden. Heute dürften es noch etwas mehr sein.

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Gleich nach der Einführung der kostenlosen Option wurden Stimmen laut, das Zero Rating Angebot könne gegen die Netzneutralität verstoßen. Die Bundesnetzagentur wurde nach einigen Aufforderungen aktiv und prüfte StreamOn. Die Behörde bemängelte die künstliche Reduzierung der Videoqualität und forderte eine Nutzung des Angebots auch innerhalb der EU. Um diese Punkte geht es in der Auseinandersetzung zwischen Telekom und Bundesnetzagentur bis heute. Erst das OVG Münster wird eine endgültige Entscheidung herbeiführen.

(Bildquelle Beitragsbild: Deutsche Telekom)

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