Telekom: StreamOn mit 19 neuen Partnern

Die Deutsche Telekom hat ab 02. Oktober 19 neue Partner bei StreamOn. Dabei handelt es sich um einen Video- und 18 Audio-Anbieter. Der promineste neue Partner ist der Streaming-Dienst Audible, sonst sind in diesem Monat viele regionale Radio-Sender hinzugekommen. Der Bonner Netzbetreiber kooperiert mittlerweile mit fast 100 Partnern.

Ein neuer Monat steht an und es gibt wieder neue Partner bei StreamOn. Die Deutsche Telekom hat auf Twitter 19 neue Partner angekündigt. Der bekannteste Anbieter dürfte Audible von Amazon sein, nun kann man auch Hörbücher ohne Datenverbrauch anhören. Der größte Teil der neuen Partner besteht aus regionalen Radiosendern. Dazu gehören zum Beispiel Radio Bochum, Duisburg, Essen oder Oberhausen. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf Sendern aus dem Ruhrpott. Der neue Stream-Dienst ist Tv.de. Hierbei handelt es sich um ein TV-Angebot mit digitaler Fernsehzeitschrift. Die Deutsche Telekom hat bei StreamOn seit 02. Oktober insgesamt 57 Partner im Bereich Musik, bei Video-Streaming sind es 40 Partner. Der Bonner Netzbetreiber arbeitet nun mit fast 100 Diensten zusammen.

Am 26. Oktober startet der Konkurrent aus Düsseldorf mit Vodafone Pass. Bei der Anzahl der Partner kann man aktuell nicht mit StreamOn der Telekom mithalten. Doch es ist noch etwas Zeit, bis das Zero-Rating-Angebot von Vodafone startet. Das Angebot des Düsseldorfer Netzbetreibers ist etwas anders strukturiert und es stehen vier Datenpässe zur Auswahl. Wer möchte, kann auch Chat-Anbieter (z.B. WhatsApp) oder Social Media (z.B. Facebook) von der Datennutzung ausschließen. Das Infoportal 4G.de hat in einem extra Beitrag StreamOn der Deutschen Telekom und Vodafone Pass miteinander verglichen.

Verstoßen die Zero-Rating-Angebote gegen die Netzneutralität?

Bei StreamOn wird bereits seit Monaten die Frage diskutiert, ob das Zero-Rating-Angebot der Telekom nicht gegen die Netzneutralität verstößt. Die Bundesnetzagentur prüft bereits seit längerem den kostenlosen Dienst, ohne bisher zu einem Ergebnis gekommen zu sein. Nun hat die Regulierungsbehörde angekündigt, ebenfalls Vodafone Pass zu prüfen. Auch hier möchte man die Frage klären, ob der Dienst nicht gegen die Netzneutralität verstößt.


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Wie weit der Stand der Prüfung ist und wann eine Entscheidung zum Beispiel bei StreamOn fällt, ist aktuell nicht bekannt. Am Ende muss kein komplettes Verbot der Zero-Rating-Angebote stehen. Es ist auch denkbar, dass die Netzbetreiber ihre Dienste anpassen müssen.

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