Telekom: 14 neue Partner bei StreamOn

Die Deutsche Telekom startet im Juli 2017 mit 14 neuen Partner bei StreamOn. Hierzu gehören 11 Musikdienste und 3 Video-Streaming-Partner. Der Bonner Netzbetreiber kooperiert nun mit fast 50 Partnern. Wer jedoch eine Aufnahme von Spotify erwartet hat, wird  am Ende enttäuscht. Der Streaming-Dienst für Musik ist weiterhin nicht dabei.

Die Telekom hat vor einigen Tagen für den Juli neue Partner bei StreamOn angekündigt, jedoch bei der Ankündigung keine Namen genannt. Nun hat der Netzbetreiber die Partner über Twitter benannt. Insgesamt kommen 11 neue Musikdienste und 3 Video-Streaming-Partner hinzu. Im Bereich Musik arbeitet die Telekom seit dem 03. Juli zum Beispiel mit Antenne Bayern, bigFM und Radio Gong zusammen. Wer auf eine Aufnahme von Spotify in diesem Monat gehofft hat, wird am Ende enttäuscht. Der Netzbetreiber macht keine Angaben dazu, weshalb dieser Dienst weiterhin bei StreamOn fehlt.  Neue Videopartner sind JUKE, Sky und save.tv.

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14 neue Partner bei StreamOn im Juli (Bildquelle: Twitter)

Die Deutsche Telekom gab Ende Juni bekannt, dass bereits 200.000 Kunden die kostenlose Option nutzen. Besonders junge Leute sind laut dem Netzbetreiber vom Angebot begeistert. StreamOn ermöglicht ab dem Mobilfunktarif Magenta Mobil M Streaming von Musik und Videos, ohne dabei Datenvolumen zu verbrauchen. Man muss nur einen der Dienste der nun fast 50 Partner nutzen. Das Zero-Rating-Angebot ist umstritten. Verbraucherschützer gehen davon aus, dass StreamOn die Netzneutralität verletze, der Dienst würde einzelne Anbieter bevorzugen. Die Telekom sieht dies völlig anders. Der Netzbetreiber argumentiert immer wieder damit, dass StreamOn für jeden offen sei.

Verbot von StreamOn: Droht der Telekom ein PR-Debakel?

Die Bundesnetzagentur prüft aktuell, ob die Deutsche Telekom mit dem Zero-Rating-Dienst gegen die Netzneutralität verstößt. Beim Netzbetreiber zeigt man sich unbesorgt und glaubt nicht an ein Verbot. Sollte es tatsächlich zu einem Verbot kommen und man den Dienst einstellen müssen, könnte dies ein PR-Debakel für den Bonner Netzbetreiber bedeuten. Auf der Hauptversammlung des Unternehmens Ende Mai 2017 warnte mit Thomas Lohninger ein Aktionär vor eben einem solchen PR-Debakel durch ein Verbot. Nach Ansicht des Sprechers verstoße die Telekom mit StreamOn gleich auf mehreren Ebenen gegen EU-Recht, wie das Magazin iphone-ticker berichtete. Lohninger geht von einem Verbot des Dienstes durch die Bundesnetzagentur aus.

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