Telekom gewinnt 556.000 Mobilfunkkunden in Q4/2018

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Die Telekom blickt auf ein erfolgreiches viertes Quartal 2018 zurück. Insgesamt konnte das Unternehmen 556.000 neue Mobilfunkkunden gewinnen. Dabei handelt es sich um Vertrags- und Prepaidkunden. Auch in diesem Jahr möchte der Bonner Netzbetreiber wachsen und bei den Kunden zulegen.

Die Deutsche Telekom stellte heute die Zahlen für das vierte Quartal 2018 vor. Bei den Kundenzahlen gibt es eine interessante Entwicklung, die wir uns etwas näher anschauen wollen. In Q4/2018 gewann der Netzbetreiber 556.000 Mobilkundenkunden. Hierbei handelt es sich um 256.000 Vertragskunden und 300.000 Prepaidkunden. Besonders die Entwicklung im Bereich Prepaid bei der Telekom ist interessant und entspricht nicht den aktuellen Trends auf dem Mobilfunkmarkt.

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Der Netzbetreiber stellte heute die Quartalszahlen vor (Bildquelle: Deutsche Telekom)

So meldete Telefónica Deutschland bei seinen Quartalszahlen einen deutlichen Verlust bei den Prepaidkunden. Über das gesamte Jahr 2018 verlor o2 insgesamt 1,67 Millionen Kunden in diesem Bereich. Der Netzbetreiber nennt die Ausweispflicht (seit Juli 2017) für Prepaid als Grund für den starken Rückgang. Durch die notwendige Registrierung würden Prepaid-Tarife für die Kunden immer unattraktiver.

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Bei der Telekom zeigt sich dieser Trend ganz und gar. Dies wird noch deutlicher, wenn man sich die Kundenzahlen des Jahres 2018 anschaut. Im letzten Jahr gewann der Konzern im Vergleich zu 2017 insgesamt 1,07 Millionen Mobilfunkkunden. Doch der Zuwachs basiert vor allem auf Prepaid-Kunden, den bei den Vertragskunden gab es 2018 ein Minus von 452.00 Kunden im Vergleich zu 2017. Was sind die Gründe hierfür? Bei der Telekom dürfte man bemüht sein, den Kunden den Anmeldeprozess im Bereich Prepaid besonders leicht zu machen.

Telekom stellt Eilantrag gegen 5G-Auktion

Die Quartalszahlen des Bonner Unternehmens standen heute für viele Medienvertreter im Mittelpunkt. Fast untergegangen ist der Eilantrag des Netzbetreibers gegen die 5G-Auktion vor dem Verwaltungsgericht Köln. Damit klagt auch die Telekom wie bereits Telefónica Deutschland und Vodafone per Eilverfahren gegen die Versteigerung. Der Bonner Netzbetreiber möchte noch vor der Auktion im März Veränderungen bei den Auflagen erwirken.

Ein Experte hatte Mitte Februar eine Einschätzung zu den Eilanträgen der Netzbetreiber gegeben. Nach der Auffassung von Prof. Dr. Torsten Gerpott haben die Klagen keine Chance auf Erfolg. Die Bundesnetzagentur hätte die Auflagen für die 5G-Auktion rechtssicher erarbeitet. Weder o2, Vodafone oder Telekom dürften mit ihrem Eilantrag etwas bewegen. Gerpott erwartet keine Verschiebung der Auktion.

(Bildquelle Beitragsbild: Deutsche Telekom)

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