T-Mobile startet mit 5G in Österreich

T-Mobile ist heute mit 5G in Österreich gestartet. Die Telekom-Tochter versorgt 25 Standorte und 17 Gemeinden mit dem 4G-Nachfolger. Zu Beginn handelt es sich um einen Test mit 200 ausgewählten Kunden. Der Netzbetreiber sammelt in den ersten Monaten Erfahrungen, bevor man weitere Standorte ausbaut und Tarife anbietet.

Die Telekom-Tochter T-Mobile startet heute in Österreich mit 5G. Zu Beginn versorgt der Netzbetreiber 25 Standorte und 17 Gemeinden mit dem schnellen Mobilfunkstandard. Zu den ersten Gemeinden gehören Innsbruck aber auch viele ländliche Regionen. Der Netzbetreiber versorgt 200 ausgewählte Kunden mit einem 5G-Router von Huawei, damit dient der 4G-Nachfolger als Festnetzersatz. T-Mobile-Chef Andreas Bierwirth versprach auf der Pressekonferenz von schnellen Übertragungsraten von mehr als 100 Mbit/s für die Kunden.

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Die 5G-Gemeinden in Österreich (Bildquelle: T-Mobile)

Aufgrund der Tests sammelte die Telekom-Tochter Erfahrungen für Preisgestaltung und zukünftige Tarife. Im Lauf des Jahres wird T-Mobile an weiteren Standorten mit 5G starten. Erste passende Smartphones sollen in der zweiten Jahreshälfte 2019 kommen. Mit Drei hat heute ein weiterer österreichischer Netzbetreiber einen baldigen 5G-Start angekündigt, dieser soll im April 2019 erfolgen. Auch hier handelt es sich um einen Test, der kommerzielle Start des 4G-Nachfolgers erfolgt bei Drei im Jahr 2020. Einen genauen Termin nannte der Netzbetreiber nicht.

In Deutschland läuft aktuell die 5G-Auktion

In Deutschland ist man noch nicht so weit. Seit einer Woche läuft hierzulande die Auktion für das Frequenzspektrum. Telekom, Vodafone, Telefónica Deutschland und United Internet (1&1) steigern um 41 Frequenzpakete. Nach 63 Bieterrunden liegen die Angebote bei 830 Millionen Euro. Die 5G-Auktion wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit noch einige Wochen hinziehen. Es gibt recht unterschiedliche Schätzungen (3 bis 5 Mrd. Euro) zu den Einnahmen aus der Versteigerung.

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Zum Vergleich: In Österreich flossen 188 Millionen Euro in die Staatskasse. Die Telekom-Tochter T-Mobile gab 57 Millionen für Frequenzspektrum aus. Dem Wirtschaftsministerium ging bei der Auktion in Österreich nicht um Gewinnmaximierung, sondern um die Erfüllung bestimmter Auflagen. Durch die verhältnismäßig günstige Versteigerung werden den Netzbetreibern keine wichtigen Investitionsmittel für den 5G-Ausbau entzogen.

(Bildquelle Beitragsbild: © iaremenko – stock.adobe.com)

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