StreamOn der Telekom: 18 neue Partner im November

Bei StreamOn der Telekom gibt es auch im November wieder neue Partner. Der Bonner Netzbetreiber kooperiert nun mit bereits über 100 Anbietern. Ab heute kommen zum Beispiel Eurosport oder zwei Videoportale für Kinder hinzu. Ebenso sind wieder neue Radiosender wie Bremen Eins und 107.7 dabei. Insgesamt sind es 18 neue Partner.

Wie jeden Monat gibt es auch im November neue Partner bei StreamOn. Die Deutsche Telekom hat über Twitter 18 neue Partner bekanntgegeben. Hierzu gehören im Bereich Video zum Beispiel der Eurosport-Player, der französische Sender France 24 und zwei Videoportale für Kinder (Toggo, Kividoo). Neue Radiosender sind etwa Bremen Eins, 107.7, Radio Ton und Rockland.fm. Die Deutsche Telekom ist im April 2017 mit StreamOn gestartet, nun arbeitet der Netzbetreiber mit über 100 Partnern zusammen. Das Angebot ist deutlich größer als bei Vodafone Pass, doch der Düsseldorfer Netzbetreiber ist erst vor kurzem mit seinem Zero Rating Angebot gestartet.

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Die 18 neuen Partner bei StreamOn (Bildquelle: Twitter)

Die 18 neuen Partner der Telekom im November dürften auch ein Zeichen sein, dass man weiterhin an den Magenta Mobil Tarifen mit StreamOn festhält. Die Bundesnetzagentur hatte das Zero Rating Angebot Netzbetreibers in zwei Punkten beanstandet. Die kostenlose Option bei den LTE-Tarifen müssen Kunden auch im Ausland nutzen können, es gelte das Roam-Like-at-Home-Prinzip. Dazu darf die Telekom die Medientypen Video und Audio nicht unterschiedlich behandeln. Eine Einschränkung bei der Videoqualität verstößt gegen die Netzneutralität. Der Netzbetreiber sollte bei StreamOn bis zum 20. Oktober nachbessern, erhielt jedoch eine Fristverlängerung bis zum 10. November 2017.

StreamOn kann noch das Aus drohen

Die Bundesnetzagentur hatte das Zero Rating Angebot nicht grundsätzlich beanstandet und nur zwei Details bemängelt. Eine Nutzung von StreamOn innerhalb der EU könnte für die Telekom zu einem echten Problem werden, da auf den Netzbetreiber unkalkulierbare Kosten zukommen. Schaut sich ein Kunden einen Spielfilm im Ausland an, entstehen für einen Netzbetreiber Kosten von etwa 25 Euro. Wir haben die Frage Auslandsnutzung von StreamOn in einem extra Beitrag ausführlich thematisiert. Das Roam-Like-at-Home-Prinzip könnte zu einem echten Knackpunkt werden und sogar das Aus des Zero Rating Angebots bedeuten.

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Dabei muss sich die Rechtsauffassung der Bundesnetzagentur nicht zwangsläufig durchsetzen. Die Telekom spricht in diesem Fall von „sehr engen Interpretation des EU-Rechts“. Selbstverständlich gibt es die Möglichkeit rechtlich gegen den Bescheid der Behörde vorzugehen. Man darf durchaus gespannt sein, wie der Netzbetreiber reagiert, wenn die Frist am 10. November abläuft.

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