StreamOn der Telekom: 15 neue Partner im April 2018

Die Telekom gibt bei StreamOn neue Partner bekannt. Im April kommen 15 neue Anbieter hinzu. Hierbei gibt es mit n-tv, RTL.de und VOX.de auch einige interessante Partner im Bereich Video-Streaming. Der Netzbetreiber arbeitet aktuell mit 220 Anbietern zusammen. Das Zero Rating Angebot bleibt weiterhin umstritten.

Wie üblich gibt die Deutsche Telekom zu Beginn des Monats die neuen Partner bei StreamOn bekannt. Im April 2018 kommen 15 neue Partner hinzu. Im Bereich Audio gehören folgende Dienste dazu: BookBeat, HarbourTown Radio, hearthis.at, Kochblogradio, meinsportradio.de, Radio Neandertal, Radio RSG. Die neuen Video-Streaming-Partner sind: Kochbar.de, n-tv, RTL.de, RTL NEXT, Sport.de, VIP.de, VOX.de, Wetter.de. In diesem Monat gibt es mit den Fernsehsendern sicherlich einige interessante neue Anbieter. In früheren Monaten hatte die Deutsche Telekom ihr Zero Rating Angebot vor allem mit lokalen Radiosendern erweitert.

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StreamOn wird ein Jahr alt (Bildquelle: Deutsche Telekom)

StreamOn wird in diesem Monat ein Jahr alt. Der Bonner Netzbetreiber kooperiert aktuell mit 220 Partnern. Im Bereich Musik gibt es 148 Anbieter, beim Video-Streaming arbeitet die Telekom mit 72 Partnern zusammen. Viele Nutzer haben sich längst an den Zero Rating Dienst gewohnt. Im März 2018 nutzten mehr als eine Million Kunden die kostenlose Option bei den Magenta Mobil Tarifen. Doch das Angebot ist beim Thema Netzneutralität weiterhin umstritten. Die Bundesnetzagentur hatte die Telekom im Dezember 2017 zur Anpassungen bei StreamOn aufgefordert. So sollen die Kunden den Dienst auch im EU-Ausland nutzen können, weiterhin darf der Netzbetreiber Videos nicht komprimieren.

Entscheidet sich das Schicksal von StreamOn im April?

Die Deutsche Telekom hat in den letzten Monaten immer wieder angekündigt: Würde man StreamOn im Sinne der Bundesnetzagentur anpassen, wäre das Zero Rating Angebot nicht mehr wirtschaftlich und man müsste es einstellen. Ende Januar 2018 ist der Netzbetreiber per Eilverfahren gegen den Bescheid der Bundesnetzagentur vorgegangen. Nun muss das Verwaltungsgericht Köln die Frage klären. Eine Entscheidung könnte noch im April fallen.

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Sollte die Telekom vor dem Verwaltungsgericht unterliegen, könnte der Netzbetreiber StreamOn einstellen. Zuletzt gab es auch Überlegungen, das Zero Rating Angebot (bisher eine kostenlose Option) kostenpflichtig anzubieten. Bis zur Entscheidung des Gerichts ändert sich für Telekom-Kunden bei StreamOn nichts.

(Bildquelle Beitragsbild: Deutsche Telekom)

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