StreamOn der Telekom ab Dezember mit 153 Partnern

Bei StreamOn kommen im Dezember 2017 viele neue Audio- und Video-Dienste hinzu. Dazu gehören 26 Musikanbieter und 10 Streaming-Portale. Die Deutsche Telekom kooperiert nun mit 153 Partnern. Bei den neuen Partnern handelt es sich vor allem um regionale Sender und Videoanbieter, welche nur für eine bestimmte Zielgruppe interessant sind.

Der nächste Monat steht vor der Tür und es gibt bei StreamOn der Telekom wieder neue Partner. Wie Caschys Blog berichtet, steigt die Zahl der Kooperationspartner auf 153. Ende des Jahres kommen 36 neue Anbieter dazu. Hierzu gehören 26 Radiosender. Es handelt sich vor allem um regionale Sender wie Antenne MV, Radio Dresden oder Bremen Vier. Bei den 10 Streaming-Portalen sind einige Videoanbieter dabei, welche nur für eine bestimmte Zielgruppe interessant sein dürften. Dazu gehört zum Beispiel Fashion TV. Der Fernsehsender beschäftigt sich mit Mode und Livestyle. Crunchyroll, ein Anime-Sender, dürfte sicherlich auch nur bestimmte Adressaten ansprechen. Für die breite Masse interessant sind sicherlich Videobuster und Horizon Go.

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StreamOn bietet nun 153 Audio- und Video-Partner (Bildquelle: Deutsche Telekom)

Alle genannten Partner bei StreamOn sind noch nicht offiziell bestätigt. Caschy gilt jedoch als zuverlässige Quelle und die Telekom dürfte die neuen Kooperationspartner bald bestätigen. Telekom Kunden vermissen noch einige Angebote bei StreamOn. So wird immer wieder als Wunsch das Live-Streaming-Portal Twitch genannt. Manche Nutzer wünschen sich dazu Google Play Music. Seit Vodafone Pass gestartet ist, wird auch Facebook oder WhatsApp genannt. StreamOn bietet aktuell nur Audio- und Video-Dienste an.

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Für die Telekom ist das Zero Rating Angebot mit über 500.000 Kunden mittlerweile ein großer Erfolg. Der Netzbetreiber wird sicherlich in den kommenden Monaten weitere Partner hinzunehmen, wenn die Bundesnetzagentur der Telekom keinen Strich durch die Rechnung macht.

Was ist eigentlich mit der Bundesnetzagentur und StreamOn?

Mancher wird sich die Tage gefragt haben, was ist eigentlich mit der Bundesnetzagentur los? Wir erinnern uns. Die Regulierungsbehörde hatte Details des Zero Rating Angebots der Deutsche Telekom bemängelt. So hieß es, die Telekom dürfe Videos nicht komprimieren und müsse die Nutzung von StreamOn auch im EU Ausland erlauben. Der Netzbetreiber erhielt am Ende eine Frist zum 10. November 2017, um hier nachzubessern. Was im Detail bemängelt wurde, haben wir in einem extra Beitrag zusammengefasst. Die Telekom lies diese Frist verstreichen, ohne die Magenta Mobil Tarife mit StreamOn im Sinne der Bundesnetzagentur anzupassen.

Nun sind 20 Tage vergangen und die Regulierungsbehörde hat sich zum Vorgehen der Telekom bisher nicht öffentlich geäußert. Bekannt ist, dass die Deutsche Telekom aktuell das Gespräch mit der Bundesnetzagentur sucht. Es geht um eine Lösung beim StreamOn im Sinne des Kunden.

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