Samsung Galaxy S9: Enttäuschung bei den Vorbestellungen

Erste Zahlen zum Samsung Galaxy S9 enttäuschen. Der Finanzdienstleister Arthur Wood berichtet, beim S9 würde es 30 bis 50 Prozent weniger Vorbestellungen als beim Vorgängermodell geben. In Südkorea ist der Verkauf des Smartphones bereits gestartet, auch der Heimatmarkt von Samsung meldet schlechte Zahlen.

Bleiben Vorbestellungen und Verkäufe des Samsung Galaxy S9 hinter den Erwartungen zurück? Darauf deuten erste Zahlen hin. Der Finanzdienstleister Arthur Wood berichtet, beim S9 hätte es 30 bis 50 Prozent weniger Vorbestellungen als beim S8 gegeben. Diese Zahlen hat die Research-Abteilung des Dienstleisters ermittelt. Auch auf dem Heimatmarkt herrscht offenbar eine Kaufzurückhaltung bei den Nutzern. In Südkorea ist der Verkauf des Samsung Galaxy S9 bereits gestartet. Die Zeitung Yonhap berichtet, dass am ersten Verkaufstag nur 180.000 Einheiten des S9 an Vorbesteller gingen, beim Vorgängermodell waren es noch 260.000 Geräte am ersten Verkaufstag. Das neuste Modell verkauft sich damit um 30 Prozent schlechter.

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Verkaufen sich S9 und S9+ enttäuschend? (Bildquelle: Samsung)

Die Statistiken der südkoreanischen Zeitung Yonhap stammen direkt von den Netzbetreibern des Landes. Dabei sollte man nicht aus den Augen lassen, dass das Samsung Galaxy S8 im letzten Jahr ein Rekorddebüt hatte. Insgesamt passen die Zahlen von Arthur Wood und Yonhap zu den Einschätzungen von Experten. Laut Brancheninsidern wird das Samsung Galaxy S9 nur auf 70 bis 80 Prozent der Verkäufe des Vorgängers kommen. Diese Einschätzungen sind durchaus nachvollziehbar, schließlich bietet das S9 im Vergleich zum S8 keine großen Neuerungen.

Smartphone-Verkäufe gehen weltweit zurück

Nach der Einschätzung von Arthur Wood gehen die Smartphone-Verkäufe weltweit zurück, dieser Trend wird noch zunehmen. Kunden nutzen ihr Handys über einen längeren Zeitraum statt jährlich auf ein neues Modell umzusteigen. Smartphones lassen sich heute problemlos über einen längeren Zeitraum nutzen. Auch Apple spürt aktuell die Kaufzurückhaltung ihrer Kunden. Das iPhone X verkauft sich nicht wie gewünscht. Eine aktuelle Umfrage der Investmentbank Piper Jaffray unter 1500 Apple-Nutzern hat zwei Gründe für die schlechten Verkäufe ermittelt.

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31 Prozent der Befragten ist der Preis des iPhone X zu hoch. Interessant ist der zweite Grund. 41 Prozent geben bei der Umfrage an, man sei mit dem aktuellen iPhone-Modell zufrieden und sehe so keinen Grund auf ein neueres Modell umzusteigen. Ähnlich lässt sich sicherlich auch die Kaufzurückhaltung beim Samsung Galaxy S9 erklären. Viele Nutzer sehen keinen Grund, um auf das neue Modell umzusteigen.

(Bildquelle Beitragsbild: Samsung)

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