Samsung Galaxy Note 3 mit LTE Cat-4 erhältlich

Das Galaxy Note 3 mit einer Kunstlederoptik auf der Rückseite (Quelle: Samsung)

Das Galaxy Note 3 mit einer Kunstlederoptik auf der Rückseite (Quelle: Samsung)

Samsung hat heute das Galaxy Note 3 in einer offiziellen Pressemitteilung vorgestellt. Doch wer hofft, in dieser Erklärung mehr zum Samsung Region Lock zu erfahren, wird enttäuscht. Die umstrittene Regional-Sperre wird weder im Pressetext noch in einer Fußnote erwähnt. Unabhängig davon präsentiert Samsung mit dem Galaxy Note 3 seinen Kunden ein Highend-Smartphone, was sich in vieler Hinsicht sehen lassen kann. Schon optisch besticht das Handy von Samsung durch sein schlankes Design und seinen Kunstlederrücken. Der S Pen soll die Bedienung der Hardware dazu besonders leicht und komfortabel machen. Auch beim Mobilfunkstandard hat der Hersteller alle Register gezogen und begnügt sich nicht nur mit LTE.

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Das Smartphone unterstützt den aktuell schnellsten Standard LTE Cat-4 in allen deutschen 4G-Frequenzen. Nutzer mit einem LTE-Vertrag der Telekom und Vodafone können in einzelnen Städten mit dem Samsung Galaxy Note 3 mit bis zu 150 Mbit/s surfen. Dazu unterstützt das Endgerät HSPA+, Bluetooth 4.0, NFC und WLAN a/b/g/n/ac.

Galaxy Note 3 trotz größeren Display kleiner als der Vorgänger

Das 4G-Smartphone ist trotz seines größeren 5,7-Zoll-Displays (Full HD Super AMOLED) mit 1080 x 1920 Pixel insgesamt etwas kleiner und leichter (168 g) als sein Vorgänger. Samsung hat somit das Display vergrößert und das Gehäuse der Hardware verkleinert. Der Qualcomm Snapdragon 800 (2,3 GHz Quad-Core-Prozessor) treibt das LTE-Handy an. Dazu bietet das Endgerät 3 GB RAM und 32 MB internen Speicher (mit microSD-Karte bis zu 64 GB). Ein leistungsfähiger Akku mit 3.200 mAH ermöglicht Telefonie und mobiles Surfen von 9 Stunden. Dazu dauert es nur 2,5 Stunden bis ein leerer Akku wieder voll aufgeladen ist.

Das Samsung Galaxy Note 3 bei Vodafone (Quelle: Vodafone)

Das Samsung Galaxy Note 3 bei Vodafone (Quelle: Vodafone)

Das Samsung Galaxy Note 3 wird mit Android 4.3 ausgeliefert. Der Hersteller gibt 750 Euro als unverbindliche Preisempfehlung an. Bei einzelnen Online-Händler findet man das Handy bereits für 650 Euro. Dazu kann man das Smartphone bei der Deutschen Telekom, Vodafone und o2 subventioniert mit einem LTE-Vertrag erhalten. Wer gerne mit LTE Cat-4 surfen möchte, sollte sich für T-Mobile entscheiden. Der Netzbetreiber bietet aktuell das beste Netz mit LTE+ in Deutschland. Seit Oktober 2013 versorgt die Telekom über 100 Städte mit LTE Cat-4. Bis zum Ende des Jahres soll LTE+ von T-Mobile in etwa 200 deutschen Städten verfügbar sein.

Kunden protestieren heftig gegen Samsung Region Lock

Technisch präsentiert Samsung mit dem Galaxy Note 3 ein hochwertiges Gerät, was von der Presse auch allgemein gewürdigt wird. So steigt das LTE-Smartphone etwa bei der Handy-Bestenliste von Chip.de sofort auf Platz 1 ein. Trotzdem kommt das Galaxy Note 3 bei den Nutzer nicht gut weg. Aktuell erhitzt der Samsung Region Lock die Gemüter. Kunden, die das Smartphone in Europa kaufen, können es mitunter im Urlaub oder auf Geschäftsreisen nicht mit außereuropäischen SIM-Karten nutzen. Wie die Einschränkungen für die Nutzer im Detail aussehen, ist in vieler Hinsicht noch unklar. Von Samsung gibt es bisher nur sehr spärliche Angaben zum Region Lock.

Doch mit seinem Schweigen tut sich Samsung keinen Gefallen. Stündlich mehren sich im Internet Kommentare von verärgerten Kunden. Allein auf Amazon Deutschland tobt seit Tagen ein Sturm der Entrüstung über den Samsung Region Lock. Solange Samsung hier nicht reagiert, wird sich daran auch so schnell nichts ändern.

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Jan Wege
Mitgründer und Redakteur bei 4G.de. Absoluter Hardware-Nerd...
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