Pressemitteilung: 74% UMTS-Netzabdeckung erreicht

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Basierend auf über 800.000 überprüften Adressen in ganz Deutschland hat das UMTS-Portal 4G.de den vier Netzbetreibern eine 3G-Netzabdeckung von rund 74% attestiert. An Dreiviertel der Standorte bietet demnach mindestens ein Netzbetreiber inzwischen UMTS oder HSDPA an.

Hamburg, den 17.10.2011 – Laut einer aktuellen Studie von 4G.de sind deutschlandweit inzwischen anbieterübergreifend ca. 74% der Standorte, an denen ein Mobilfunknetz verfügbar ist, mit 3G (UMTS oder HSDPA) versorgt. Damit ist die Verfügbarkeit im Vergleich zum Jahr 2010 nochmals um 4 Prozentpunkte gestiegen. 2G (GPRS / EDGE) ist zu Folge der Studie inzwischen an fast 100% der abgefragten Standorte verfügbar. Der Auswertung zu Grunde liegen über 800.000 mit Mobilfunk versorgte Standorte in ganz Deutschland, die über die UMTS-Verfügbarkeitsabfrage auf 4G.de von Nutzern aus ganz Deutschland getestet wurden.

Die vier Netzbetreiber im Vergleich

Zwischen den Netzbetreibern bestehen bzgl. der 3G-Netzabdeckung teils noch erhebliche Unterschiede. Je nach Netz waren weniger als 50 bis ca. 70 Prozent der abgefragten Adressen mit 3G ausgestattet. Vodafone und T-Mobile liegen erwartungsgemäß nah beieinander auf den ersten Plätzen, gefolgt von o2 und E-Plus. Da neben dem kontinuierlichen Ausbau von 3G nun das Thema 4G (LTE) bei drei der vier Netzbetreiber immer mehr Ressourcen bündelt, wird sich die Verfügbarkeit von 3G wohl auf dem jetzigen Niveau einpendeln. LTE ist das neue Fokusthema. Sowohl T-Mobile als auch Vodafone und o2 bieten bereits LTE-Tarife an. Nicht nur in ländlichen Gebieten, den so genannten „weißen Flecken“, stehen die entsprechenden Angebote zur Verfügung. Mit Berlin, Köln, München und weiteren Großstädten werden seit einigen Wochen auch die ersten Ballungsgebiete bedient.

Mit der Multi-Verfügbarkeitsabfrage sicher alle Netzbetreiber vergleichen

Auf Grund der teils noch erheblichen, regionalen Unterschiede in der Qualität der Netzabdeckung je nach Anbieter, ist eine Prüfung der jeweiligen Anbieter-Netzabdeckung für Datenarif-Interessenten weiterhin unbedingt ratsam. Interessenten finden nach einigem Suchen entsprechende Geschwindigkeits- bzw. Verfügbarkeitsabfragen auf den jeweiligen Webseiten der Netzbetreiber selbst vor. Komfortabler und schneller ist der simultane Vergleich aller Netzbetreiber über die unabhängige Multi-Verfügbarkeitsabfrage von  www.4G.de. Auf der Website können Nutzer Ihre Heim- oder Wunsch-Adresse eingeben und mit einem Klick kostenlos die offizielle Verfügbarkeit und Geschwindigkeit von T-Mobile, Vodafone, o2 und E-Plus an der angegebenen Adresse überprüfen. Der Service stößt auf großes Interesse: Seit dem Go-Live im März 2009 haben bereits über 800.000 Interessenten die UMTS-Versorgung der Netzbertreiber an ihre Adresse verglichen.

Verfügbarkeit testen!

Vergleichen Sie hier die LTE-Verfügbarkeit jeder beliebigen Adresse in ganz Deutschland.

Pressekontakt:

Jan Wege
newOn GmbH
Neustr. 11
47906 Kempen
Telefon: 0179/4576733
eMai: info(at)4G.de
https://www.4G.de/

Über 4G.de:

4G.de wurde im Januar 2011 als Informations-Portal rund um die Themenbereiche des mobilen Internets via 4G-Highspeed gegründet. Seit April 2012 finden Interessenten auf www.4G.de zudem die erste deutschsprachige, kostenlose LTE-Verfügbarkeitsabfrage, mit der T-Mobile, Vodafone und o2 gleichzeitig auf LTE-Verfügbarkeit am Wunschstandort überprüft werden können. Das Angebot wird von der newOn GmbH aus Kempen betrieben.

Über LTE:

LTE (Long Term Evolution) ist die schnelle Funkverbindung der vierten Mobilfunkgeneration (4G). LTE ermöglicht eine mobile Highspeed-Verbindung von bis zu 100 Mbit/s. In Deutschland haben sich die Netzbetreiber verpflichtet, die weitreichenden Frequenzen im 800-MHz-Bereich aus der Digitalen Dividende zuerst in ländlichen Regionen zu nutzen, um den Menschen dort schnelles Internet zu ermöglichen (Vereinbarung zu den so genannten „Weißen Flecken“). Der LTE-Ausbau erfolgt in jedem Bundesland in vier Prioritätsstufen. Bei einem Ausbaugrad von 90% erfolgt ein Übergang in die nächste Stufe. Sind alle Stufen zu 90% in einem Bundesland ausgebaut, dürfen die Netzbetreiber die 800-MHz-Frequenzen frei nutzen.

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Showing 2 comments
  • Wolfgang Hahn
    Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    danke für Ihre Seite.

    Ich fahre häufig mit dem ICE von Basel nach Kiel und nach Brüssel.
    Daß sich Investitionen in großen Waldgebieten, wie man sie z. B. zwischen Frankfurt und Köln findet,
    nicht lohnen, ist trivial.

    Auf vielen ICE-Strecken in Schleswig-Holstein, Hessen und Baden-Würtemberg kann man von UMTS
    oder gar HSDPA nur träumen, wenn man mit seinem Stick im Zug sitzt. Hier sind meine „gefühlten“
    Zahlen (ich habe Erfahrung mit D1, D2 und O2):

    10..20 % gar kein Netz
    20% EDGE
    20% GPRS
    20% UMTS
    der Rest – gelegentlich – HSDPA, am besten geht es im Bhf. Mannheim, in dem die Züge immer ein
    paar Minuten „Rast“ machen

    Man könnte erwarten, daß vor allem im größeren Städten (Karlsruhe, Freiburg usw.) schnelle Netze
    sicher zur Verfügung stehen. Meiner Beobachtung nach nimmt aber die Anzahl der – immer noch sichtbaren –
    vorbeifahrenden Siedlungen langsamer ab als die Feldstärken der Surfnetze…

    –> wenn ich ganz viele Häuser sehe und gar kein Netz bekomme, fühle ich mich unwohl, weil ich eine
    Korrelation zwischen Siedlungs- und Netzdichte erwarte, die es aber an vielen Orten nicht zu geben scheint.

    Autobahnen sind m. E. durchgängiger versorgt mit Mobilfunk als ICE-Strecken. Über ICE-freie Strecken
    wll ich lieber gar nicht erst reden…

    In der Tat nutze ich ebenfalls bisweilen das „eingebaute“ D1-Netz, da ich T-Kunde bin. Es kostet aber Geld und ist nicht
    überall verfügbar. Ich habe einen Stick mit Flatrate, und ich schaue meist nur kurz nach, ob das denn (wenigstens) funktioniert, wenn ich mal wieder verzweifelt bin…

    Fazit: Da man b.a.w. das IN eher im Zug als im fahrenden Auto nutzen möchte, wäre es sinnvoll, seitens der Provider
    dem auch Rechnung zu tragen.

    Letzte Info: Bei mir ist das D2-Netz so schwach, daß man immer wieder ins Schweizer Vodafone-Netz fällt,
    was viel zu teuer ist. Ihre Datenbank gibt volle Verfügbarkeit für meine Adresse an. Diese
    „Information“ ist schlichtweg falsch.

    –>Computersimulationen bilden die Wirklichkeit nur bedingt korrekt ab…

    Der Thalys von Brüssel nach Köln bietet übrigens einen kostenlosen IN-Zugang
    in der 1. Klasse.
    Man muß sich nur registrieren – und kann dann „draufloswarten“. OMG!

    –> ob Ost ob West – to Hus is Breitband-best

    Mit freundlichen Grüßen

    Wolfgang Hahn

    PS ich bin gespannt, wann LTE auf Zugstrecken GPRS überholt haben wird bezüglich der Verfügbarkeit!

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  • […] doch verlassen kann sich in der Praxis keiner darauf. In Deutschland waren Ende 2011 immerhin 74% des Mobilfunknetzes mit UMTS/HSDPA ausgestattet. In der Praxis muss eine App jedoch auch mit Edge oder mit gar keiner […]

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