o2 erfüllt Auflagen der Bundesnetzagentur in drei Bundesländern

o2 hat die Ausbauziele der Bundesnetzagentur in drei weiteren Bundesländern erreicht. In Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen liegt die Netzabdeckung nun bei 97 Prozent (nach Bevölkerung). In Hessen wird Telefónica Deutschland die Auflagen noch in diesem Monat erfüllen.

Telefónica Deutschland meldet Fortschritte beim LTE-Ausbau. In diesem Monat konnte o2 die Auflagen der Bundesnetzagentur in drei weiteren Bundesländern erfüllen. In Sachsen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen liegt die 4G-Netzabdeckung nun bei 97 Prozent nach Bevölkerung. Der Netzbetreiber informiert in seiner Pressemitteilung im Detail über den Ausbau in den drei Bundesländern. In Niedersachsen nahm o2 insgesamt 800 neue LTE-Sender in Betrieb und steigerte die Haushaltsabdeckung um mehr als 10 Prozent. In Sachsen legt die Abdeckung um mehr als 15 Prozent zu und es wurden 620 neue 4G-Stationen errichtet. Für Schleswig-Holstein nennt der Netzbetreiber insgesamt 280 neue LTE-Stationen und 6 Prozent mehr Abdeckung.

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o2 erfüllt Auflagen in weiteren Bundesländern (Bildquelle: Telefónica Deutschland)

In Hessen liegt o2 aktuell bei 96 Prozent bei der LTE-Netzabdeckung (nach Bevölkerung). Noch in diesem Monat wird Telefónica Deutschland die Auflagen der Bundesnetzagentur in dem Bundesland erreichen. In Nordrhein-Westfalen und in den drei Stadtstaaten erfüllte der Netzbetreiber die Auflagen bereits vor einigen Monaten. CEO Markus Haas ist sicher, dass o2 alle Verpflichtung der Regulierungsbehörde bis zum Jahresende 2020 erfüllt.

Warum konnte o2 die Auflagen nicht fristgerecht erfüllen?

Im April 2020 meldet die Bundesnetzagentur nach Prüfung der Berichte von Telekom, Vodafone und o2, dass keiner der Netzbetreiber die Auflagen vollständig erfüllen konnte. Während Deutsche Telekom und Vodafone in einzelnen Bundesländern leicht nachbessern mussten, erfüllte Telefónica Deutschland in keinem der Flächenbundesländer die Verpflichtungen. In einzelnen Bundesländern wie Brandenburg (62,6 Prozent) oder Rheinland-Pfalz (65,4 Prozent) verpasste der Münchner Netzbetreiber die Ziele der Behörde sehr deutlich.

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Doch warum verfehlte der Mobilfunkanbieter die Auflagen der Bundesnetzagentur aus der Auktion 2015 so deutlich? Markus Haas hat sich zu dieser Frage in einem Interview mit Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) geäußert. Die Zusammenführung der Netze von o2 und E-Plus hätte am Ende deutlich länger Zeit in Anspruch genommen als geplant. 2020 hat dazu die Coronakrise den Netzausbau von Telefónica Deutschland verzögert, da aufgrund geschlossener Grenzen wichtige Netzbauteile nicht geliefert wurden.

(Bildquelle Beitragsbild: Telefónica Deutschland)

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