Warum die schlechten iPhone X-Verkäufe Samsung Sorgen machen

Das iPhone X verkauft sich schlechter als erwartet. Die schlechten Verkaufszahlen bereiten auch Samsung Sorgen, schließlich liefert das südkoreanische Unternehmen die OLED-Panels an Apple. Im ersten Quartal 2018 liefert Samsung nur noch 20 Millionen Einheiten aus, ursprünglich geplant waren 45 bis 50 Millionen Einheiten.

Das iPhone X verkauft sich nicht wie gewünscht, dies wirkt sich nun negativ auf die Zulieferer aus, wie das japanische Wirtschaftsmagazin Nikkei berichtet. Apple hat seine Bestellung für OLED-Displays bei Samsung deutlich reduziert. Bereits Ende Januar 2018 informierte Apple seinen Zulieferer, dass man nur noch 20 Millionen Einheiten an Displays für das erste Quartal 2018 benötigt. Ursprünglich geplant waren 45 bis 50 Millionen Einheiten für Januar bis März. Im zweiten Quartal 2018 sind weitere Produktionssenkungen möglich.

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Das Jubiläums-Smartphone verkauft sich schlecher als erwartet (Bildquelle: Apple)

Darf man aktuellen Gerüchten glauben, verlief das Weihnachtsgeschäft in Europa, USA und China schlecht. Offenbar schreckt der hohe Preis des iPhone X mehr Kunden als erwartet ab. Das iPhone 8 und 7 verkaufen sich wiederum wie erwartet. Bei Samsung hat man offenbar mit guten Verkaufszahlen beim iPhone X gerechnet und im letzten Jahr 12,6 Mrd. Dollar in Fertigungskapazitäten investiert. Das südkoreanische Unternehmen hofft nun auf Bestellungen von OLED-Displays aus China.

Samsung verdient am iPhone X

Samsung profitiert als Komponenten-Zulieferer vom Verkauf  des iPhone X. Im Oktober 2017 meldete Counterpoint Technology, das südkoreanische Unternehmen würde an jedem verkauften Gerät 110 Dollar verdienen. Besonders teuer seien die verbauten OLED-Panels. Samsung ist damit mitverantwortlich für den hohen Preis des Apple Smartphones. Die Analyse von Counterpoint Technology zeigte auch: Verkauft sich das iPhone X gut, könnte das Unternehmen mit dem iPhone X mehr Geld verdienen als mit dem Galaxy S8.

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Aktuell bereiten die Verkaufszahlen des Apple Smartphones Samsung eher Kopfzerbrechen. Man hat Produktionskapazitäten für 50 Millionen OLED-Panels und mehr, doch es besteht nur eine Nachfrage nach 20 Millionen Einheiten.

(Bildquelle Beitragsbild: Apple)

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