iPhone X mit Problemen: Viele Kunden müssen bis 2018 warten

Bei der Produktion des iPhone X soll es größere Probleme geben, dies melden mehrere Analysten aus Asien. Probleme bereitet die 3D-Kamera für Face ID. Die Zulieferer können nicht ausreichend Bauteile liefern. Anfang November kommen 12 Millionen Geräte in den Handel, Experten rechnen mit 50 Millionen Vorbestellungen.

Müssen zahlreiche Apple Fans bis 2018 auf das iPhone X warten? Mehrere Analystenberichte aus Asien deuten darauf hin, dass zum Verkaufsstart am 03. November nur wenige Geräte in den Handel kommen. Beim Smartphone soll es größere Probleme bei der Produktion geben. Nach Einschätzung des Analysten Ming-Chi Kuo kann Apple bis zum Verkaufsstart in wenigen Wochen nur 12 Millionen Geräte produzieren. Der Analyst geht von 50 Millionen Vorbestellungen für das iPhone X aus. Dazu kommen die Personen, welche das Smartphone direkt im Handel erwerben wollen. Sollte die Einschätzung von Kuo zutreffen, bekommt nicht einmal jeder vierte das iPhone X. Ming-Chi Kuo gilt bei Prognosen zu Apple als sehr verlässlicher Analyst, viele Kunden müssen so bis Ende 2017 oder sogar 2018 auf das X-Modell warten.

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Die 3D-Kamera (Face ID) bereitet Probleme bei der Produktion (Bildquelle: Apple)

Wie sehen die Produktionsprobleme aus? Alle Quellen berichten übereinstimmend über Probleme bei der 3D-Kamera für Face ID. Das TrueDepth-Modul besteht aus Einheiten mit dem Codenamen Romeo und Juliet. Die Zulieferer können offenbar die Komponente Romeo nicht in ausreichender Stückzahl liefern, weil der Ausschuss bei der Produktion zu groß sei. Die Komponente Romeo sendet und illuminiert die Infrarotpunkte. Zwar konnte Apple die Produktionszahlen beim iPhone X zuletzt steigern, doch zum Verkaufsstart stehen eben nicht ausreichend Smartphones zur Verfügung.

Apple kann bis Ende 2017 nur 30 bis 35 Millionen Einheiten produzieren

Noch Anfang Oktober ging der Analyst Ming Chi Kou davon aus, dass Apple bis Ende 2017 insgesamt 40 Millionen Einheiten des Smartphones produzieren kann. Doch die Gerüchte rund um größere Probleme bei der Produktion halten an. Nach der neusten Prognose von Kuo kann Apple bis Ende des Jahres nur 30 bis 35 Millionen iPhone X produzieren. Auch Analyst Jeff Pu von Yuanta Investment Consulting aus Taiwan geht von einer vergleichbaren Zahl aus. Nach seiner Einschätzung kann Apple bis Ende 2017 immerhin 36 Millionen Einheiten produzieren. Aus Japan kommen sogar Einschätzungen, welche von 20 Millionen Einheiten bis Ende 2017 sprechen. Diese Prognose ist jedoch eher pessimistisch.

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Welcher Analyst am Ende auch Recht hat. Eins ist klar: Die Stückzahlen reichen bei weitem nicht aus, um die Nachfrage nach dem Smartphone zu befriedigen. Wir erinnern uns, es steht die Zahl von 50 Millionen Vorbestellungen im Raum. Das iPhone X dürfte so zu einem knappen Gut werden. Viele Kunden halten das Apple Smartphone wohl erst 2018 in Händen.

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