iPhone 6s: Apple senkt Produktion um 30%

Apple hat seine Produktion für das iPhone 6s und 6s Plus um 30% gesenkt. Die Senkung der Produktion gilt von Januar bis März 2016, danach setzt man wieder auf die bisherige Stückzahl. Experten sprechen von einer Senkung der Produktionszahlen aufgrund geringer Nachfrage. Verkauft Apple erstmals weniger iPhones als beim Vorgänger-Modell?

iPhone 6s

Verkauft sich das iPhone 6s schlechter als erwartet? (Bildquelle: Apple.com)

Laut der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei hat Apple seine Produktion beim iPhone 6s und 6s Plus um 30% gesenkt. Die Drosselung der Produktionszahlen soll von Januar bis März 2016 gelten, danach möchte man wieder zur Produktion der alten Stückzahlen zurückkehren. Experten gehen davon aus, dass es für das iPhone 6s eine geringere Nachfrage gebe als erwartet. Es gebe offenbar noch einen großen Bestand des 6s bei den Händlern, welches erst abgekauft werden müsse. Apple selber hält sich bei der Meldung bedeckt. Genau Details zu den verkauften Smartphones im letzten Quartal 2015 wird man erst am 26. Januar 2016 erfahren. Dann stellt der Konzern aus Cupertino seine Quartalszahlen vor.

Die Börse reagierte empfindlich auf die Meldung, dass man bei Apple die Produktion des iPhone 6s um 30% gesenkt hätte. Die Aktie des Unternehmens gab um 2% nach. Bereits seit längerem rechnet man damit, dass Apple bei einem Modell rückgehende Verkaufszahlen hinnehmen müsse. Bisher hat man bei jeder iPhone-Generation die Verkäufe gesteigert. Nun könnte beim iPhone 6s die Trendwende einsetzen. Ob dies beim 6s und 6s Plus wirklich so ist, erfahren wir erst am 26. Januar.

Preiserhöhung bei Apple zum Jahresanfang

Bereits zum Jahresanfang 2016 war Apple in die Schlagzeilen gekommen. So sind die Preise für das iPhone 6s um 5 Euro stiegen, während man für ein iPad 7 Euro mehr zahlt. Der Grund hierfür ist eine Urheberrechtsangabe für das neue Jahr in Deutschland. Eine solche Abgabe gibt es bereits längere Zeit für USB-Sticks, DVD-Brenner und weitere Geräte. Nun sind auch Smartphones und Tablets betroffen. Das Geld geht an die Zentralstelle für private Überspielrechte (ZPÜ). Mit der Summe werden legale Privatkopien abgegolten, welche die Nutzer (z.B. als MP3) auf sein Smartphone oder Tablet zieht.

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Auch wenn die pauschale Abgabe von 5 Euro für ein Smartphone und 7 Euro für ein Tablet nicht jeden freuen wird. Es hätte weitaus schlimmer kommen können. Zuerst wollte die Verwertungsgesellschaft 36 Euro für Mobiltelefone mit Touchscreen und mindestens 8 GB Speicher. Apple ist aktuell der einzige Hersteller, welcher die neue Urheberabgabe in Deutschland komplett auf die Kunden umgelegt hat.

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Jan Wege
Mitgründer und Redakteur bei 4G.de. Absoluter Hardware-Nerd...
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