Huawei antwortet auf Gerüchte zum Android-Bann

Huawei darf in Zukunft Android nicht mehr nutzen. Der Bann hat bei vielen Nutzern für Unsicherheit gesorgt und es gibt viele Gerüchten. Ist bald keine Installation von Facebook und WhatsApp möglich? Kann ich mein Smartphone auf Werkeinstellung zurücksetzen, ohne Android zu verlieren? Auf solche Gerüchte antwortet der Konzern.

Der Android-Bann für Smartphones und Tablets von Huawei hat für viel Aufregung gesorgt. Dazu sorgen zahlreiche Gerüchte im Netz für Unsicherheit. Bekomme ich zum Beispiel in Zukunft Updates für mein Smartphone? Lassen sich beliebte Apps wie Facebook und WhatsApp weiter nutzen? Was passiert, wenn ich diese Tage ein Handy der Chinesen kaufe? Das Unternehmen antwortet nun auf solche Fragen und hat hierzu die Seite „Huawei antwortet“ eingerichtet.

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Auf bereits verkauften Smartphones lassen sich alle Apps nutzen (Bildquelle: 4G.de)

Der Konzern nimmt knapp und bündig Stellung zu sieben aktuellen Gerüchten. Das Infoportal 4G.de fasst die Aussagen für Sie zusammen. Huawei stellt klar, dass es bei verkauften Smartphones/Tablets oder Geräten im Verkauf oder auf Lager keine Einschränkungen bei der App-Nutzung gibt. Applikation lassen sich weiter ohne Beschränkungen nutzen und installieren. Zusätzlich erhalten diese Endgeräte Sicherheits- und Software-Updates. Wer dazu sein Android-Gerät auf Werkeinstellungen zurücksetzt, verliert das Betriebssystem nicht.

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Huawei antwortet auf der Internetseite auch auf einige geradezu wilde Gerüchte. So wird Android auf den Smartphones und Tablets nicht automatisch deinstalliert, die Handys eignen sich in Zukunft nicht nur zum Telefonieren. Ebenso erlischt die Gerätegarantie nach dem Android-Bann nicht einfach. Dazu verkauft Huawei auch in Zukunft Smartphones und Tablets, die Produktion wird nicht eingestellt.

Google will weiter mit Huawei zusammenarbeiten

Die Antworten zum Android-Bann beziehen sich auf verkaufte Smartphones/Tablets oder Geräte im Verkauf/Lager. Für zukünftige Endgeräte arbeiten die Chinesen bereits unter Hochdruck an einem eigenen Betriebssystem mit dem Namen „Hongmeng“.  Außerhalb von China soll es unter dem Namen Oak OS vermarktet werden. Das System könne binnen Monaten eingeführt werden. Darf man aktuellen Gerüchten glauben, soll Oak OS bis zu 60 Prozent schneller als Android sein.

Doch auch dies sei gesagt, der Huawei-Bann muss nicht ewig bestehen. Ein Ende der Trump-Administration könnte bereits zu einem Umdenken der Amerikaner führen. Aktuell macht sich Google für eine Aufhebung der Sanktionen stark und möchte Android weiter ausliefern. Der US-Konzern argumentiert mit Sicherheitsbedenken. Ein eigenes Betriebssystem von Huawei wäre nicht ausgereift und dürfte aufgrund mehrerer Software-Fehler ein leichtes Ziel für Hacker sein. So lautet zumindest das offizielle Argument von Google. Der US-Konzern dürfte eher versuchen neue Konkurrenz im Keim zu ersticken.

(Bildquelle Beitragsbild: Huawei)

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