HSDPA + UMTS bei Vodafone

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Der Erwerb der UMTS-Lizenzen im Jahre 2000 für günstige 8,5 Mrd. € war für die Mobilfunkanbieter erst der Anfang einer langen und arbeitsreichen Strecke, denn der Ausbau des UMTS-Funknetzes sollte bis 2006 bereits zur Hälfte abgeschlossen sein. Einige Anbieter erreichten dieses Ziel, andere konnten es überbieten und wieder andere Provider schafften die Hürde nicht ganz. Insgesamt wurde das Ziel aber erreicht und die bundesweite Abdeckung lag im Jahre 2008 zwischen 55 % und 82 %.

Bereits im Jahre 2007 hat eine große deutsche Mobilfunk-Zeitschrift das UMTS-Netz in Deutschland einem gnadenlosen Test unterzogen. Der Test umfasste sowohl Großstädte wie auch kleinere Orte im gesamten Bundesgebiet sowie unterschiedliche Verkehrsadern des Landes. Vodafone ist es im Rahmen dieser unabhängigen Überprüfung gelungen, dem Platzhirsch die Pole-Position abzujagen. Damit haben die Briten ihren Ruf als größter Mobilfunkanbieter weltweit eindrucksvoll untermauert. Dass solche Ergebnisse bei Vodafone keine Eintagsfliegen sind, bewies der Anbieter im Rahmen einer weiteren Test-Studie im Jahre 2009. Auch hier ging die „Goldmedaille“ für Sprachqualität, Abdeckung und Geschwindigkeit an das Rote „V“.

Besondere Anstrengungen auf dem Mobilfunksektor hat schon immer Vodafone unternommen, wie zuletzt mit der Übernahme von Arcor im Jahre 2008 zu sehen war. Die UMTS-Netzabdeckung des Roten Riesen hat sich bisher (Stand 2010) hervorragend entwickelt und gilt mittlerweile als vorbildlich. Vergleiche mit dem Erzfeind muss Vodafone nicht fürchten, da sich beide Provider inzwischen auf Augenhöhe befinden. In Zahlen bedeutet das eine durchschnittliche Übertragungsrate von rund 3,6 Mbit/s in Ballungsräumen und Großstädten (bei HSDPA sogar 7,2 Mbit/s). In weniger bewohnten Gebieten oder an einfachen Straßenverbindungen hat Vodafone sogar einen leichten Vorteil was Abdeckung und Geschwindigkeit betrifft. Der Durchschnittswert der bundesweiten Abdeckung mit UMTS durch Vodafone liegt derzeit im sehr zufriedenstellenden Bereich. Offensichtlich hat sich das Konzept „Erneuern statt Ausbauen“ bezahlt gemacht.

In Verbindung mit der hauseigenen Hardware wie den mobilen Connect Cards oder den USB-Sticks verspricht Vodafone seinen mittlerweile mehr als 6 Millionen UMTS-Kunden Übertragungsraten, die sich mit dem deutschen Festnetz vergleichen lassen. Konkret ist von 7,2 Mbit/s (im HSDPA-Down) und 3,0 Mbit/s (im HSUPA-Up) die Rede. Seit 2010 ist Vodafone übrigens mit der Umrüstung bzw. Umstellung auf den neuen LTE-Standard beschäftigt, der dann Raten von bis zu 150 Mbit/s erlauben soll.

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Comments
  • Fred
    Antworten

    Ja ja die Berge…

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