GfK: Smartphones werden immer teurer

Smartphones werden immer teurer. Steigende Preise bei Handys sind nicht nur ein rein subjektives Gefühl der Verbraucher, sondern lassen sich durch Zahlen der GfK auch bestätigen. Laut einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung war der durchschnittliche Verkaufspreis für Smartphones noch nie so hoch.

Das iPhone X kostet 1149 Euro in der Variante mit 64 GB, für die Version mit 256 GB werden 1319 Euro fällig. Die Preise für das Google Pixel bewegen sich zwischen 799 bis 1049 Euro. Das Huawei Mate 10 Pro kostet 799 Euro. Es ließen sich noch zahlreiche Beispiele für teure Handys anführen. Die Verbraucher haben schon länger das Gefühl, Smartphones werden immer teurer. Diese Einschätzung belegen auch Zahlen der GfK. Die Gesellschaft für Konsumforschung vergleicht regelmäßig die Verkaufszahlen von Hardware auf zahlreichen Märkten weltweit. Ein Vergleich von 75 Märkten zeigt ganz klar: Die Preise für Handys steigen auf ein Rekordniveau. Im dritten Quartal 2017 wurden weltweit 387 Millionen Smartphones verkauft. Besonders groß war die Nachfrage nach Handys in Lateinamerika (+11 Prozent) wie auch in Mittel- und Osteuropa (+ 9 Prozent). Die Zahlen basieren auf einem Vergleich von 3Q17 und 3Q16.

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Aktuelle Handys werden immer teurer (Bildquelle: 4G.de)

In Westeuropa und damit auch Deutschland ist der Markt für Hardware hingegen gesättigt. Hier verzeichnet die GfK ein Minus von 7 Prozent bei den Verkäufen. Gleichzeitig stieg in Westeuropa  der Verkaufswert von Smartphones um 4 Prozent im Vergleich zum 3. Quartal 2016.  Dies ist ein klares Indiz für steigende Preise bei Handys. In allen Märkten weltweit entscheiden sich die Verbraucher für teurere und höherwertige Hardware, nur in den Industrieländern Asiens (z.B. Japan, Südkorea) ging der Verkaufswert bei Smartphones um 9 Prozent zurück. Auch der US-Markt ist  mit einem Wachstum nur von 1 Prozent bei den Preisen schwach.

iPhone X für Kaufzurückhaltung in Westeuropa verantwortlich

Nach der Einschätzung der GfK ist die verspätete Markteinführung des iPhone X mitverantwortlich für die Kaufzurückhaltung in Westeuropa. Die Verbraucher warten auf das Apple-Handy. Dazu ist der Markt in Deutschland und anderen westeuropäischen Ländern gesättigt. Die Gesellschaft für Konsumforschung erkennt in Westeuropa einen klaren Trend zu Highend-Geräten. Die Zahlen der GfK basieren auf Daten bis zum 30. September 2017. Im vierten Quartal 2017 werden mit dem iPhone X, Google Pixel 2 und Huawei Mate 10 Pro einige besonders hochwertige Geräte verkauft. Dann dürfte der durchschnittliche Verkaufspreis für Smartphones noch einmal deutlich steigen.

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