Deutsche Telekom meldet 126 neue LTE-Standorte

Die Telekom meldet 126 neue LTE-Standorte in zwei Monaten. An 623 Standorten hat der Netzbetreiber die Kapazität erweitert. Vom 4G-Ausbau profitieren besonders drei Bundesländern. 2020 plant der Konzern mit 2000 komplett neuen 4G-Standorten und 10.000 Erweiterungen der Netzkapazitäten.

In den letzten zwei Monaten hat die Deutsche Telekom insgesamt 126 neue LTE-Standorte errichtet. An 623 Standorten hat der Netzbetreiber die Kapazitäten erweitert. Mit Bayern (255 neue Standorte und Erweiterungen), Hessen (110) und Rheinland-Pfalz (97) profitieren vor allem drei Bundesländer vom Netzausbau. Die Telekom betont in der Pressemitteilung, dass es sich um reine LTE-Standorte und LTE-Erweiterungen handelt. Erweiterungen im Zuge vom 5G-Ausbau mit Dynamic Spectrum Sharing (DSS) wurden nicht berücksichtigt.

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Der Netzbetreiber hat 126 neue Standorte errichtet (Bildquelle: Deutsche Telekom)

Viele Nutzer haben befürchtet, dass die Netzbetreiber den 4G-Ausbau nach dem 5G-Start vernachlässigen. Diese Sorgen haben sich als unbegründet erwiesen. Die Deutsche Telekom plant für 2020 insgesamt 2000 neue LTE-Standorte, an 10.000 Standorten soll es eine Erweiterung der Netzkapazität geben. Beim Ausbau geht es auch darum, gezielt Funklöcher zu schließen. Die Netzbetreiber haben sich bei der Auktion 2015 verpflichtet, in jedem Flächenbundesland mindestens eine 4G-Nachabdeckung von 97 Prozent (nach Bevölkerung) zu bieten.

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Diese Auflagen sollten die Netzbetreiber bis Ende 2019 erfüllen. In einzelnen Bundesländern wie Rheinland-Pfalz oder dem Saarland musste die Telekom noch leicht nachbessern, um das Ziel von 97 Prozent zu erreichen.

Deutsche Telekom bietet gute LTE-Netzabdeckung

Der Netzbetreiber baut aktuell sein gutes Mobilfunknetz noch weiter aus. Ein Blick auf die Netzabdeckungskarte der Telekom verdeutlicht, der Bonner Konzern bietet deutschlandweit eine gute 4G-Netzabdeckung. Lücken bei der LTE-Abdeckung lassen sich noch in ländlichen Regionen von Niedersachsen und Baden erkennen. Weiterhin zeigen sich Lücken (außerhalb der Städte) in den neuen Bundesländern. Der Netzbetreiber hat es sich zum Ziel gesetzt, 99 Prozent der Bevölkerung (bundesweit) mit der Mobilfunktechnologie der vierten Generation zu versorgen.

Die Bundesnetzagentur hat die Netzbetreiber zur LTE-Netzabdeckung nach Bevölkerung verpflichtet. So ist es nicht verwunderlich, dass es bei der 4G-Abdeckuung in der Fläche Lücken gibt.

(Bildquelle Beitragsbild: Deutsche Telekom)

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