CeBIT Trendthema „Mobiles Internet“: UMTS Verfügbarkeit deutschlandweit inzwischen bei rund 68%

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Laut einer aktuellen Analyse zur CeBIT 2010 sind deutschlandweit anbieterübergreifend aktuell rund 68% der Standorte, an denen ein Mobilfunknetz verfügbar ist, mit UMTS oder HSDPA versorgt. Zwischen den Netzbetreibern bestehen dabei teils noch erhebliche Unterschiede.

München, den 03.03.2010 – Das Thema „Mobiles Internet“ ist zur CeBit wieder in aller Munde und eines der Top-Themen der Pressevertreter. Im letzten Jahr wurden laut Branchenverband BITKOM über Mobilfunknetze 40 Mio. GB Daten übertragen – ein Wachstum von rund 250 Prozent zu 2008. Für das Jahr 2010 rechnen die Netzbetreiber mit einem Umsatzwachstum von etwa 8 Prozent mit mobilen Datendiensten. Dementsprechend rüsten T-Mobile & Co. ihre Netze weiterhin teils massiv auf. Laut einer Analyse von 4G.de sind deutschlandweit aktuell anbieterübergreifend rund 68% der Standorte, an denen ein Mobilfunknetz verfügbar ist, mit 3G (UMTS oder HSDPA) versorgt. Lediglich 32% der Mobilfunk-Standorte sind demzufolge nur mit 2G (GPRS oder EDGE) ausgestattet. Der Auswertung zu Grunde liegen knapp 300.000 mit Mobilfunk versorgte Standorte, die seit Ende März 2009 über die UMTS-Verfügbarkeitsabfrage auf www.4G.de von Nutzern aus ganz Deutschland getestet wurden.

Weiterhin gravierende Unterschiede in der UMTS-Netzabdeckung
Zwischen den Netzbetreibern bestehen dabei teils noch erhebliche Unterschiede. Je nach Netz sind weniger als 50 bis über 60 Prozent der abgefragten Adressen mit 3G ausgestattet. T-Mobile und Vodafone liegen dabei erwartungsgemäß nah beieinander auf den ersten Plätzen. T-Mobile kündigte auf der CeBIT nun sogar HSPA+ mit 42 MBit/s noch für 2010 an. o2 holte 2009 deutlich auf und testet mit HSPA+ inzwischen ebenfalls den neuen HSDPA-Beschleuniger. E-Plus machte aus seinen Ankündigungen Realität und schaltet seit Ende 2009 immer mehr Kunden HSDPA auf. Auf Grund der teils noch erheblichen, regionalen Unterschiede in der Qualität der Netzabdeckung je nach Netzbetreiber, ist eine Prüfung der jeweiligen Anbieter-Netzabdeckung für Datenarif-Interessenten unbedingt ratsam. Neben dem Preis ist die Verfügbarkeit und Geschwindigkeit der mobilen Datendienste nämlich ein elementares Unterscheidungsmerkmal. Via GPRS surfen Nutzer mit vergleichsweise langsamen 56 Kbit/s (ISDN-Speed) im mobilen Internet während HSDPA bereits heute Downloadraten von bis zu 7,2 Mbit/s ermöglicht, was einem DSL 6.000 Anschluss entspricht.

Mit der Multi-Verfügbarkeitsabfrage sicher alle Netzbetreiber vergleichen
Interessenten finden nach einigem Suchen entsprechende Geschwindigkeits- bzw. Verfügbarkeitsabfragen auf den jeweiligen Webseiten der Netzbetreiber selbst vor. Komfortabler und schneller ist der individuelle Vergleich aller Netzbetreiber über die unabhängige Multi-Verfügbarkeitsabfrage von www.4G.de. Auf der Website können Nutzer Ihre Heim- oder Wunsch-Adresse eingeben und mit einem Klick kostenlos die Verfügbarkeit und Geschwindigkeit von T-Mobile, Vodafone, o2 und E-Plus an der angegebenen Adresse überprüfen. Der Service stößt auf großes Interesse: Seit dem Go-Live im März 2009 haben bereits über 300.000 Interessenten die UMTS-Versorgung der Netzbertreiber an ihre Adresse verglichen.

Pressekontakt:

Jan Wege
newOn GmbH
Neustr. 11
47906 Kempen
Telefon: 0179/4576733
eMai: info(at)4G.de
https://www.4G.de/

Über 4G.de:

4G.de wurde im Januar 2011 als Informations-Portal rund um die Themenbereiche des mobilen Internets via 4G-Highspeed gegründet. Seit April 2012 finden Interessenten auf www.4G.de zudem die erste deutschsprachige, kostenlose LTE-Verfügbarkeitsabfrage, mit der T-Mobile, Vodafone und o2 gleichzeitig auf LTE-Verfügbarkeit am Wunschstandort überprüft werden können. Das Angebot wird von der newOn GmbH aus Kempen betrieben.

Über LTE:

LTE (Long Term Evolution) ist die schnelle Funkverbindung der vierten Mobilfunkgeneration (4G). LTE ermöglicht eine mobile Highspeed-Verbindung von bis zu 100 Mbit/s. In Deutschland haben sich die Netzbetreiber verpflichtet, die weitreichenden Frequenzen im 800-MHz-Bereich aus der Digitalen Dividende zuerst in ländlichen Regionen zu nutzen, um den Menschen dort schnelles Internet zu ermöglichen (Vereinbarung zu den so genannten „Weißen Flecken“). Der LTE-Ausbau erfolgt in jedem Bundesland in vier Prioritätsstufen. Bei einem Ausbaugrad von 90% erfolgt ein Übergang in die nächste Stufe. Sind alle Stufen zu 90% in einem Bundesland ausgebaut, dürfen die Netzbetreiber die 800-MHz-Frequenzen frei nutzen.

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