Bundesnetzagentur: Datenverbrauch im Mobilfunk seit 2017 verdoppelt

Die Bundesnetzagentur hat Zahlen zum mobilen Datenverbrauch im letzten Jahr veröffentlicht. 2019 wurden im Mobilfunk 2,77 Mrd. GB verbraucht, was einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu 2018 bedeutet. Wie rasant der Datenverbrach im Mobilfunk steigt, zeigt ein Vergleich zu 2017. 2019 war der Verbrauch doppelt so hoch wie 2017.

Die Bundesnetzagentur hat Zahlen zum Datenverbrauch im Mobilfunk vorgelegt, die Zahlen liegen der DPA vor. Laut der Regulierungsbehörde wurden 2019 insgesamt 2,77 Mrd. GB in den mobilen Netzen verbraucht. Mit diesem Inklusivvolumen könnte ein einzelner Nutzer vier Millionen Jahre lang Musik streamen. Im Vergleich zu 2018 ist der Verbrauch noch einmal deutlich gestiegen, damals überschritt man fast die Marke von 2 Mrd. und lag bei 1,99 Mrd. GB. Wie rasant der Datenverbrauch im Mobilfunk steigt, verdeutlicht ein Blick auf die letzten Jahre. Im Jahr 2017 lag der Verbrauch bei 1,38 Mrd. GB. 2019 hat sich somit der Datenverbrauch verdoppelt. Die Grafik verdeulicht die rasante Entwicklung seit 2012.

Bundesnetzagentur
Der Datenverbrauch im Mobilfunk seit 2012 (Datenquelle: Bundesnetzagentur)

Weiterhin zeigen die Zahlen der Bundesnetzagentur, dass immer weniger über das Festnetz telefoniert wird. Im Jahr 2018 waren es 118 Mrd. Minuten, 2019 waren es nur noch 106 Mrd. Minuten. Dieser Trend lässt sich seit einigen Jahren beobachten und dürfte so anhalten. Zu den vertelefonierten Minuten im Mobilfunk liegen im letzten Jahr liegen bisher keine Zahlen vor. Für weitere Statistiken zu Festnetz und Mobilfunk müssen wir bis Mai warten, dann legt die Bundesnetzagentur regelmäßig ihren Jahresbericht vor.

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Bundesnetzagentur vermittelt jährlich durchschnittlichen Datenverbrauch

Man darf auf den Jahresbericht der Regulierungsbehörde in diesem Jahr gespannt sein. Die Behörde errechnet jedes Jahr den Durchschnittsnutzer. Im Jahr 2018 verbrauchte der durchschnittliche Nutzer 1221 MB, 73 Minuten und 5 SMS. Für 2019 dürften die verbrauchten MB pro Nutzer deutlich ansteigen. Die vertelefonierten Minuten im Mobilfink stagnieren seit Jahren, währende die Zahl der versendeten SMS rückläufig ist. Kurznachrichten sind aufgrund der zahlreichen Instant Messaging Dienst wie WhatsApp schon seit Jahren nicht mehr im Trend. Diese Entwicklungen dürfte der Jahresbericht 2019 der Bundesnetzagentur erneut bestätigen.

(Bildquelle Beitragsbild: Bundesnetzagentur)

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