Nie wieder bentgate: iPhone 6s extrem stabil

Vor etwa einem Jahr bereitete bentgate oder auch bendgate Apple viel Ärger. So hieß es, dass sich das iPhone 6 Plus recht leicht verbiegen lasse. Als der vermeintliche Skandal bekannt wurde, war in den Sozialen Medien die Hölle los und es fehlte nicht an Spott. Das iPhone 6s soll nun viel stabiler werden.

Viele erinnern sich sicherlich noch an #bentgate im September 2014. Der Anstoß zu diesem „Skandal“ war ein Video von Unbox Therapy auf Youtube. Im Video wurde von Lewis Hilsenteger demonstriert, wie leicht sich das iPhone 6 Plus mit beiden Händen verbiegen lässt. Dies könne durchaus auch in der Hosentasche mit dem Smartphone passieren, war eine der Folgerungen aus dem Video. Der Clip wurde im Netz schnell zum Hit und konnte sich in kurzer Zeit über Millionen Aufrufe freuen. Der Spott in den sozialen Medien kannte keine Grenzen. Im Minutentakt gab es neue Kommentare und Bilder unter dem Hashtag #bentgate bei Twitter. Auch viele Unternehmen wie Ritter Sport und Heineken machten sich die Aufmerksamkeit von bentgate zu Nutze.

iPhone

So kreativ reagierte Ritter Sport im September 2014 auf #bentgate (Quelle: Twitter)

Am Ende stellte sich heraus, dass der Skandal mehr als hochgespielt war. Apple konnte beim iPhone 6 Plus insgesamt 9 verbogene Geräte melden, welch man auch sofort austauschte. Einen Imageschaden hatte der Hersteller aus Cupertino trotzdem durch bentgate. Dies soll nun beim neuen iPhone 6s und 6s Plus nicht mehr passieren. Bereits im Juni hatte der Analyst Ming-Chi Kuo darüber spekuliert, das Gehäuse des neuen iPhone-Modells könne aus Aluminium 7000 bestehen. Das Material ist 60 Prozent härter als übliches Aluminium und kommt bereits bei der iWatch zum Einsatz. Diese Spekulationen scheinen sich nun zu bestätigen. Unbox Therapy wurde nun angeblich eine Hülle des neuen iPhone 6s zugespielt. Lewis Hilsenteger hat das Smartphone von Apple gleich einem Biegetest unterzogen und dies in einem ausführlichen Video demonstriert.

Dabei zeigt sich im Test, wie stabil des iPhone 6s offenbar ist. Hier verbiegt sich die Hülle erst bei einem Druck von 80 Pfund, beim Vorgängermodell war dies bereits bei 30 Pfund der Fall. Bemerkenswert ist übrigens, dass beim 6s allein die Hülle einen recht hohen Druck aushält. Ob es sich allerdings um die Originalhülle des neuen iPhone 6s handelt, kann man nicht sicher sagen. Unbox Therapy verrät zumindest nicht, woher man die Hülle hat.

Wird das iPhone 6s teurer?

Aluminium 7000 ist also äußerst stabil, jedoch auch recht teuer. So kostet das Material etwa fünfmal mehr als Aluminium 6000, was man beim letzten iPhone verwendet hat. Nun gibt es bereits Spekulationen, das neue S6 und S6 Plus könnten teurer werden. Wie weit solche Gerüchte stimmen und ob die neusten Smartphones von Apple tatsächlich extrem stabil werden, wissen wir wohl am 09. September: Dann wird Apple das iPhone 6s und 6s Plus aller Voraussicht nach präsentiert.

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Jan Wege
Mitgründer und Redakteur bei 4G.de. Absoluter Hardware-Nerd...
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