Apple arbeitet an faltbaren Smartphones

Apple soll an faltbaren Smartphones arbeiten. Aktuell unterzieht der US-Konzern zwei Designprototypen einen Haltbarkeitstest. Die Geräte werden um die 100.000 Faltvorgänge unterzogen. Es geht darum, stabile faltbare Smartphone zu entwickeln. Ein Debakel wie von Samsung mit dem Galaxy Fold will man vermeiden.

Laut aktuellen Gerüchten soll Apple an einem faltbaren Smartphone arbeiten. Nach einem Bericht einer Wirtschaftszeitung aus Taiwan testet Foxconn zwei Designprototypen. Bei Version 1 handelt es um ein Klappgerät wie das Lenovo Moto Razr oder Samsung Galaxy Z Flip. Bei der zweiten Version testet Apple ein Design mit zwei Bildschirmen, diese sind durch ein Scharnier verbunden. Trotz Scharnier sollten die beiden Bildschirme weitgehend nahtlos wirken.

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Tester meldeten 2019 Probleme mit dem Galaxy Fold (Bildquelle: Twitter)

Apple soll aktuell noch keine funktionsfähigen iPhones testen. Es geht in den Tests nur um die Stabilität der Geräte. Die Prototypen werden laut dem Bericht bis zu 100.000 Faltvorgänge unterzogen. Das Ziel sei es, ein fertiges und fehlerfreies Produkt auf den Markt zu bringen. Ein Debakel wie Samsung mit dem Galaxy Fold will der US-Konzern vermeiden. Ein faltbares Smartphone von Apple dürfte es erst 2022 oder gar 2023 geben. Hier müssen sich die Fans noch etwas gedulden.

Apple will Debakel wie beim Samsung Galaxy Fold vermeiden

Beim Samsung Galaxy Fold erlebten die Südkoreaner ein Test-Fiasko. Das Unternehmen verschickte das faltbare Smartphone im April 2019 an einflussreiche Tester in den USA. Doch die Tests verliefen nicht wie erwartet. Bald meldeten die Tester Schäden am Gerät wie einen Display-Schaden. Es kam auch vor, dass eine Bildschirmhälfte komplett ausgefallen war.

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Was waren die Gründe für die Probleme mit dem Samsung Galaxy Fold. Teilweise trugen die Tester eine Mitschuld, da sie eine wichtige Schutzfolie entfernt hatten, die Display-Schäden verhindern sollte. Doch viele Beobachter hielten das faltbare Smartphone nicht für ausgereift. Zwar hatte es Samsung ausgiebig getestet und zum Beispiel von Robotern auf die immer gleiche Weise falten lassen. Doch Roboter sind eben keine Menschen, die mit einem Gerät ganz anders umgehen.  Am Ende verschob Samsung den Verkaufsstart des Galaxy Fold. Eine solche Situation möchte Apple vermeiden.

(Bildquelle Beitragsbild: Apple)

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