87% der Vodafone Kunden nutzen ein Smartphone

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Smartphones wie das Samsung Galaxy S5 sind heute weit verbreitet (Bildquelle: Vodafone)

Vodafone blickt auf 25 Jahre D2-Lizenzen zurück. Im Jahr 1989 erhielt man noch unter den Namen Mannesmann Mobilfunk eine Betriebslizenz für das erste private Mobilfunknetz in Deutschland, seitdem hat sich viel getan, wie der Düsseldorfer Netzbetreiber in seiner Pressemitteilung betont. Waren Handys in der Anfangszeit noch übergroße und sehr teure Telefone, hat sich die mobile Welt in 25 Jahren völlig verändert. Heute nutzen bereits 87% der Vodafone-Kunden ein modernes Smartphone. Im diesjährigen Weihnachtsgeschäft wird der Netzbetreiber fast nur noch Smartphones verkaufen. Heute besitzen bereits über 64 Millionen Deutsche einen dieser kleinen Alleskönner als modernes Handy. Die Zeiten, wo Mobilfunktelefone noch 500g schwer, 20 cm lang waren und wie Knochen aussahen, sind damit längst vorbei.

Doch Vodafone blickt in seinem Bericht zu 25 Jahren D2-Lizenzen nicht nur zurück, sondern bietet auch einen Einblick in zukünftige Pläne des Netzbetreibers. So möchte man in naher Zukunft ganz Deutschland mit Breitband-Internet mit bis zu 100 Mbit/s bieten. Dies soll laut Vodafone auch ausdrücklich für die ländlichen Regionen gelten und über einen intelligenten Technologie-Mix geschehen. Hier muss der Netzbetreiber seinen Kunden sicherlich im nächsten Jahr etwas bieten. Die Deutsche Telekom startet 2015 in allen Bundesländern mit der Hybrid-Technologie. Die ungedrosselten Tarife mit LTE und DSL sollen besonders den Menschen auf dem Land schnelles Internet bieten. Vodafone ist hier gefordert nachzulegen, um in den ländlichen Regionen konkurrenzfähig zu bleiben.

Vodafone blickt auf 5G

In seiner Pressemitteilung geht das Düsseldorfer Unternehmen auch auf den LTE-Nachfolger 5G ein. Mit dem Mobilfunkstandard, der im Jahr 2020 marktreif sein soll, eröffnen sich in Zukunft ganz neue Möglichkeiten. 5G soll laut Vodafone vor allem die Lebensqualität in Bereichen wie Gesundheit, Verkehr und Bildung verbessern. Hierzu gehören mobile, ferngesteuerte Chirurgie über Roboter oder Vermeidung von Unfällen im Straßenverkehr. Mit einer rasanten Geschwindigkeit von bis zu 10 Gbit/s wird 5G in Zukunft mittelfristig das Festnetz ersetzen.

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Marius Pieruschka
Als ausgewiesener LTE-Fachmann auf 4G.de aktiv.
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