Ein LTE-Netbook ist mit einem integrierten 4G-Modem ausgestattet. Das kleine Notebook ist bestens für die Nutzung von mobilem Internet geeignet. Ein LTE-Netbook ist äußerst handlich, leicht und verfügt über einen langlebigen Akku, was es zu einem perfekten, hochmobilen Endgerät macht.

Ein besonderer Vorteil ist das integrierte LTE-Modem, welches mobiles Surfen ohne zusätzliche 4G-Hardware ermöglicht. Die Investition in ein solches LTE-Netbook lohnt sich mittelfristig, da die Netzbetreiber im Regelfall einen Aufpreis für Ihre LTE-Hardware verlangen. Bei T-Mobile zahlt man im 4G-Tarife „Mobile Data“ zum Beispiel 10 Euro zusätzlich für die Nutzung eines 4G-Sticks.

Dazu lässt sich jedes Notebook ohne 4G mit einem LTE-Surfstick über einen USB-Port problemlos und in nur wenigen Minuten in ein LTE-fähiges Endgerät verwandeln.

Sony bietet Vaio-Modelle der S-Serie und Z-Serie mit LTE an

Das Sony Vaio Z für einen Aufpreis mit LTE-Modem

Sony bietet seit Juni 2012 in Deutschland seine neuen Vaio-Modelle der S- und Z-Serie optional mit LTE an. Im Sony-Shop kostet zum Beispiel das LTE-Netbook für die Z-Serie mit einem 4G-Modul 250 Euro mehr. Die LTE-Notebooks werden als „Vaio everywair“ beworben und unterstützt die Frequenzen 800, 900, 1800, 2100 und 2600-MHz. Damit sind die LTE-Laptops echte Allrounder und funktionieren gleichzeitig in den Frequenzbändern in Europa und Nordamerika.

Im LTE-Netbook verbaut Sony das 4G-Modem Sierra MC7710, welches Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s im Download und bis zu 50 Mbit/s im Upload ermöglicht. Dazu unterstützt das Modem auch GPRS, EDGE, UMTS und HSPA+.

Bei leichten LTE-Netbooks (1,2 Kilogramm) der Vaio Z-Serie liegt der Einstiegspreis mit integriertem 4G-Modul zum Produktstart bei etwa 2000 Euro. Das Vaio S gibt es nur mit einem 13,3-Zoll-Display optional mit LTE. Hier zahlt man dann für das Highend-Notebook mit Core i7, Nvidia-Grafikchip GeForce GT640M, 12 GByte Speicher, 512-GByte-SSD und Blu-ray-Brenner einen Preis von 3000 Euro.

Lenovo stellt neue LTE-Notebooks vor

Lenovo startet nun auch mit LTE-Notebooks

Zeitgleich mit Sony hat auch der chinesische Hersteller Lenovo LTE-Notebooks angekündigt. Die Geräte der T- und X-Serie mit Ivy-Bridge-Prozessoren lassen sich optional mit einem 4G-Modul ausstatten. Dazu gehört etwa das Netbook ThinkPad X1, welches weniger als 1,4 Kilogramm wiegt. Interessant ist auch der Laptop ThinkPad X230t, der sich wie sein Vorgänger X220t durch Drehen des Bildschirms schnell in ein LTE-Tablet mit Touchscreen umwandeln lässt. Im Vergleich zu einem LTE-Laptop / -Notebook ist ein LTE-Netbook also meist besonders leicht und klein.

Wann es die LTE-Notebooks des chinesischen Herstellers auch in Deutschland gibt und wie viel das einzelne LTE-Netbook der T- oder X-Serie kosten wird, ist unklar. Lenovo konnte hierzu noch keine Angaben machen. In jedem Fall ist es sinnvoll, schon jetzt die LTE-Verfügbarkeit an verschiedenen Adressen zu überprüfen, um zu sehen, ob die Anschaffung von LTE-Hardware bereits jetzt Sinn macht.

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