Ein LTE-Modem wählt sich ins Mobilfunknetz ein und ermöglicht einem Endgerät wie einem Desktop-Computer oder Laptop den Zugang zum Internet. Voraussetzung hierfür ist im Regelfall eine Schnittstelle wie ein USB 2.0-Anschluss am Endgeräte. Heute gibt es verschiedene Typen von LTE-Modems auf dem Markt, welche sich für unterschiedliche Einsatzzwecke wie die stationäre Nutzung als DSL-Ersatz oder mobiles Surfen mit LTE eignen. Meist handelt es sich bei den LTE-Modems um LTE-Router oder LTE-Surfsticks. Jedes LTE-Modem hat seine Vor- und Nachteile, welche wir Ihnen kurz vorstellen möchten, damit Sie immer mit der geeigneten 4G-Hardware surfen.

LTE-Router als LTE-Modem für daheim

T-Mobile, Vodafone und o2 liefern den 4G-Router Huawei B390s-2 aus, Bildquelle: telefonica.de

LTE-Router waren Mitte 2011 die ersten LTE-Modems in Deutschland und dienen als DSL-Ersatz zum stationären Surfen in ländlichen Regionen. Den LTE-Router kann man an einer beliebigen Stelle im Haus aufstellen, wo der LTE-Empfang am Besten ist. Einen besonders guten 4G-Empfang erhält man in Fensternähe oder höheren Stockwerken. So kann es auch Sinn machen, dieses LTE-Modem auf dem Dachboden zu platzieren. Auch mit einer LTE-Antenne kann man den Empfang eines 4G-Routers häufig merklich verbessern.

Einzelne LTE-Router wie der Huawei B390s-2 ermöglichen nur Übertragungsraten von bis zu 50 Mbit/s im Download, obwohl mit LTE theoretisch bis zu 100 Mbit/s möglich sind. Das LTE-Modem von Huawei ist jedoch für das stationäre Surfen auf dem Land ausreichend, da in den 800-MHz-Frequenzen der Digitalen Dividende nur Surfgeschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s möglich sind. Dabei gibt es auch 4G-Router, welche in den Frequenzen 1800-MHz und 2600-MHz Geschwindigkeiten von bis 100 Mbit/s ermöglichen. Ein solches 4G-Modem ist zum Beispiel die Fritzbox 6840 LTE.

Mobiles Surfen mit einem LTE-Surfstick

Ein 4G-Modem zum mobilen Surfen mit einem Laptop ist ein LTE-Surfstick. Die Hardware ist klein und handlich und lässt sich per Plug & Play in wenigen Minuten installieren. Es ist kein Problem das LTE-Modem mit unterschiedlichen Computern zu nutzen, da der Verbrauch des Inklusivvolumens anhand der eingelegten SIM-Karte ermittelt wird. Hat man mit einem LTE-Surfstick einen schlechten Empfang, ist es schwieriger wie bei einem 4G-Router den Empfang extern zu verbessern. Hier sollte man die LTE-Verfügbarkeit bereits im Vorfeld testen.

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Die meisten LTE-Surfsticks ermöglichen heute Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s. Dazu gehören etwa der Huawei E398, welcher von T-Mobile und Vodafone mit seinen mobilen Tarifen ausgeliefert wird. Das LTE-Modem kann man hochklappen und dadurch platzsparend am Laptop anbringen. Bei o2 erhält man einen Surfstick von ZTE zum mobilen Surfen.

Der LTE-Surfstick von Huawei lässt sich platzsparend nutzen

Mittlerweile gibt es LTE-Netbooks wie das Sony Vaio S31A mit einem integrierten LTE-Modem. Hier kann man ohne zusätzliche Hardware mit dem Laptop im Internet surfen. Gegen einen Aufpreis ist das 4G-Modul im LTE-Netbook erhältlich. Jedoch kann es sich lohnen, einen Laptop mit einem integrierten LTE-Modem zu kaufen, da sich diese Investition bald rentiert. Häufig verlangen die Netzbetreiber einen Aufpreis für die Nutzung ihrer LTE-Hardware. Wer zum Beispiel einen 4G-Surfstick als LTE-Modem bei T-Mobile nutzen möchte, zahlt monatlich 10 Euro zusätzlich für seinen mobilen 4G-Tarif.

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    Die Fritzbox 6840 LTE kann keine 1800 Mhz!!!!!!!
    Die Fritzbox 6842 schon, aber Telefonie geht nur über LTE!!

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