e-plus-logoLTE bei E-Plus noch nicht verfügbar

Der Netzbetreiber E-Plus verfügt aktuell über kein eigenes LTE-Netz. Mittlerweile ist jedoch bekannt, dass der Anbieter spätestens 2014 mit 4G auf den deutschen Markt kommen möchte. Einzelne Experten rechnen damit, dass LTE von E-Plus bereits im Jahr 2013 verfügbar ist. Wenn Sie wissen möchte, wo Sie schon heute mit LTE surfen können, machen Sie unseren unverbindlichen und kostenlosen 4G-Check und testen Sie die LTE-Verfügbarkeit:

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3G statt LTE-Verfügbarkeit bei E-Plus

Thorsten Dirks (CEO E-Plus) setzte lange auf HSPA und HSPA+, Quelle: eplus-gruppe.de

Lange Zeit setzte man beim Anbieter E-Plus auf den Ausbau von HSPA und HSPA+. Diese fortschrittlichen 3.5G-Technologien ermöglichen schnelle Übertragungsraten von bis zu 21,6 und 42 Mbit/s. Der Netzbetreiber betonte zuletzt immer wieder, dass LTE für den eigenen Kundenkreis noch nicht relevant sei. Bereits sehr früh entschiede man sich bei E-Plus gegen LTE. Bei der Auktion der 4G-Frequenzen im Mai 2010 ersteigerte man keine 800-MHz-Frequenzen, welche beim LTE-Ausbau auf dem Land eine zentrale Rolle spielen.

Bei E-Plus ging man davon aus, dass LTE und 4G-Hardware lange nicht verfügbar wären. Bei dieser Prognose zur LTE-Verfügbarkeit stützte sich E-Plus auf die Erfahrungen mit UMTS in Deutschland. Als der 4G-Ausbau bundesweit immer schneller voranschritt, überdachte man beim Münchner Mobilfunkanbieter zunehmend die alte Position. Hinzu kommt, dass E-Plus neben T-Mobile über die 1800-MHz verfügt. Die neusten Endgeräte iPhone 5, iPad 4 und iPad Mini von Apple funktionieren in Deutschland nur in diesem Frequenzbereich.

LTE-Verfügbarkeit von E-Plus ab 2013?

E-Plus LTE 2013

Startet E-Plus 2013 mit LTE? Bildquelle: E-Plus-Gruppe

Die langwelligen LTE-Frequenzen im Bereich 1800-MHz, über welche E-Plus verfügt, sind besonders für den 4G-Ausbau in den Städten geeignet. Deshalb wird der Netzbetreiber LTE ausschließlich in den Städten anbieten. Anders könnte es hingegen aussehen, wenn es zu einer Kooperation zwischen E-Plus und o2 kommt.

Der Netzbetreiber o2 plant ein gemeinsames Mobilfunknetz mit dem Mobilfunkanbieter aus München. Bei einer Zusammenarbeit wären für E-Plus die wichtigen 800-MHz-Frequenzen verfügbar, während o2 das Frequenzspektrum 1800-MHz nutzen könnte. Damit würde die Deutsche Telekom ihr faktisches Monopol auf die LTE-Hardware von Apple in Deutschland verlieren. Hinzu kommt, dass die 1800-MHz mittelfristig zu einem internationalen Standard werden.

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